Ab heute dürfen die DTM-Boliden nicht mehr weiterentwickelt werden

DTM 2009

— 17.08.2009

Aufrecht: "Sparen bis zu 35 Prozent der Kosten"

Ab heute gilt der Entwicklungsstopp in der DTM: Für ITR-Chef Hans-Werner Aufrecht kommt die Einfrierung genau zum richtigen Zeitpunkt

Der große Tag ist gekommen: Ab heute gilt in der DTM der Entwicklungsstopp für die Jahre 2009 und 2010. Nun dürfen keine Modifikationen mehr entwickelt werden, die die Leistungsfähigkeit der Boliden erhöhen. Damit genau dokumentiert werden kann, auf welchem technischen Stand die Autos jetzt sind, werden ab heute vier Autos komplett zerlegt - pro Hersteller ein Neu- und ein Jahreswagen. Diese "Referenzteile" gehen an den DMSB, dem sie künftig als Basis für Kontrollen dienen.

Das Ziel ist klar: Die ohnehin schon kostengünstige DTM soll für die Hersteller noch billiger werden, "ohne dass die Show leidet", sagte ITR-Chef Hans-Werner Aufrecht in einem Interview mit der 'dpa': "Ich gehe davon aus, dass die Hersteller in den nächsten zwei Jahren 30 bis 35 Prozent ihrer Kosten einsparen können." Und das dürften mehrere Millionen Euro sein.

Der Entwicklungsstopp kommt mitten in der laufenden Saison, doch für Aufrecht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt: "Weil im Moment große Ausgeglichenheit herrscht. Da von jetzt an praktisch mit den identischen Autos weitergefahren wird, dürfen sich die Zuschauer also weiterhin auf spannende Rennen freuen."

Fotoquelle: xpb.cc

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