Jamie Green fuhr als bester Mercedes-Pilot auf Rang fünf

DTM 2009

— 16.08.2009

Die Mercedes-Stimmen zum Rennen

Schon nach dem Start waren die Stuttgarter Chancen auf ein Topergebnis dahin: Jamie Green bester Mercedes-Pilot vor Bruno Spengler und Ralf Schumacher

Jamie Green belegte beim sechsten Lauf der DTM 2009 auf dem Nürburgring als bester Mercedes-Fahrer den fünften Platz, gefolgt von Bruno Spengler, Ralf Schumacher und Gary Paffett auf den Positionen sechs bis acht. Spengler, Zweiter im Qualifying, war bereits in der ersten Runde unsanft von Mattias Ekström angerempelt worden und fuhr das 48-Runden-Rennen mit beschädigtem Auto.

Mathias Lauda wurde heute Neunter, Susie Stoddart und Maro Engel folgten auf den Plätzen elf und zwölf. Paul Di Resta fiel in der 16. Runde wegen eines Unfalls aus, nachdem sich das Heckflügelblatt gelöst hatte. Paffett, nach technischen Problemen mit Fehlzündungen im Qualifying von Rang 16 losgefahren und von Katherine Legge in Kurve eins von der Strecke gerempelt, liegt in der Gesamtwertung nach sechs von zehn Rennen auf Platz drei mit 29 Punkten vor Spengler mit 26 Zählern. Es führt Timo Scheider mit 35 Punkten.

Stimmen zum Rennen:

Jamie Green: "Ich startete gut und hielt mich in der ersten Kurve aus allen Rangeleien heraus. Meine C-Klasse lag sehr gut und ich überholte mehrere Fahrer, so dass ich mich von Startplatz elf auf Rang fünf im Ziel verbesserte. Danke an mein Team, die Jungs machten einen tollen Job. Jetzt freue ich mich auf mein Heimrennen in drei Wochen in Brands Hatch."

Bruno Spengler: "Die ersten drei Kurven beeinträchtigten mein gesamtes Rennen. Ich spürte auf einmal einen harten Aufprall, als mir Mattias Ekström ins Auto fuhr. Danach stimmte die Aerodynamik nicht mehr und ich hatte starkes Übersteuern, vor allem in Rechtskurven. Zudem brauchte ich vier bis fünf Runden, bis meine Reifen, nachdem ich von der Ideallinie abgedrängt worden war, wieder ordentlich Grip hatten. Unter diesen Umständen ist Platz sechs noch okay; wenigstens habe ich drei Punkte geholt."

Ralf Schumacher: "Als 15. gestartet, als Siebter im Ziel, damit bin ich ganz zufrieden. Schön, dass mir das vor meinem Heimpublikum gelungen ist. Mit ein paar Runden mehr wäre vielleicht noch ein besseres Resultat möglich gewesen."

Gary Paffett: "Es war schon hart, von Platz 16 starten zu müssen, aber was dann kam, war mehr als ärgerlich. Katherine Legge fuhr mir in der ersten Kurve ins Auto. Ich gab danach alles und kämpfte um jeden Meter, doch mehr als Platz acht war nicht drin."

Mathias Lauda: "Schade, dass ich die Punkteränge knapp verpasste, doch ein Top-10-Platz ist noch okay. Meine Rundenzeiten vor allem im letzten Stint waren gut, damit fahre ich optimistisch nach Brands Hatch."

Susie Stoddart: "Die Ursache für meine Durchfahrtsstrafe war ganz klar mein Fehler. Schade. Denn mein Rennen war nicht schlecht und ein Platz unter den ersten Zehn war heute drin."

Maro Engel: "Heute lief alles schief, was schief laufen konnte. Schon mein Start war eine Katastrophe, als mir Katherine Legge von hinten ins Auto fuhr und den Diffusor stark beschädigte. Danach stimmte die Balance nicht mehr. Auch unsere Boxenstopps waren nicht perfekt. Dieses Rennen werde ich schnell abhaken und nach vorn schauen."

Paul Di Resta: "Ich startete recht gut und fuhr zunächst an sechster Stelle wie im Qualifying. Dann löste sich plötzlich das Heckflügelblatt und ich fuhr in der ersten Kurve gerade aus - das war's."

Norbert Haug, Mercedes-Motorsportchef: "Drei unserer vier neuen Autos wurden gleich während der Startrunde bei Rangeleien demoliert - so gesehen müssen wir froh sein, fünf von unseren insgesamt acht Autos auf den Plätzen fünf bis neun nach Hause gebracht zu haben. Positiv ist, dass wir jetzt unser Zusatzgewicht losgeworden sind, was beim nächsten Rennen in drei Wochen in Brands Hatch helfen wird. Insgesamt waren wir hier zu langsam und nicht siegfähig und das muss sich wieder ändern."

Fotoquelle: xpb.cc

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