Ralf Schumacher hatte im Qualifying Probleme mit dem zweiten Reifensatz

DTM 2009

— 15.08.2009

Schumacher: Probleme mit dem zweiten Reifensatz

Das Potenzial wäre laut Ralf Schumacher heute da gewesen, doch in der zweiten Runde gab es Probleme - Im Rennen peilt er die Punkteränge an

Ralf Schumachers Hoffnungen, sich am Nürburgring einen besseren Startplatz und damit eine bessere Ausgangslage zu holen, haben sich nicht erfüllt. Für den Mercedes-Piloten war bereits in Q1 Schluss, er muss sich mit Platz 15 begnügen. Doch während er oft genug einräumt, dass er nicht schnell genug war, war die Ursache heute eine andere.

"Das Qualifying war eigentlich okay, nur der zweite Satz Reifen hat nicht so richtig funktioniert. Sonst wären wir sicherlich weitergekommen, denn der Speed war heute da - also auch bei mir, beim Auto sowieso", erklärt Schumacher. "Es ist ein bisschen schade, dass der zweite Satz nicht so funktioniert hat. Denn das Potenzial wäre vorhanden gewesen. Aber das müssen wir halt morgen wieder gutmachen."

Schumacher hält es durchaus für möglich, morgen noch in die Punkteränge zu fahren: "Es wird von dort sicherlich ein bisschen schwieriger, aber realistisch ist ein Ergebnis irgendwo um Platz sieben oder acht herum." Dazu will Schumacher "einen ordentlichen Start" machen - und dann kommt es auf das Setup des Autos an: "Aber da mache ich mir sehr wenig Gedanken, weil wir heute Morgen relativ viel daran gearbeitet haben und dem Ganzen sehr optimistisch entgegensehen."

Sein chronisches Problem hat Schumacher heute weniger Sorgen bereitet: das Überfahren des Autos. Der Mercedes-Pilot bremst extrem spät, was in einem DTM-Auto leicht dazu führen kann, dass man insgesamt langsamer voran kommt als schneller. "Es stimmt - das mit dem Ankerwerfen war schon immer ein Problem von mir. Ich muss mich da schon immer wieder zusammenreißen. Hier hat es jedoch ganz gut funktioniert", so Schumacher.

Er räumt aber ein: "Es ist Tatsache, dass ich mich in dem Auto immer irgendwie ein bisschen langsam fühlen muss, um schnell zu sein. Da ist was dran." Und er fügt lachend an: "Vielleicht sollte ich im Auto mal Bach hören?" Das kann er dann beim Dreitagestest in der Lausitz machen, der sich an das Rennwochenende am Nürburgring anschließt. Diese drei Tage seien "schon nicht unwichtig", so Schumacher, der den seltenen Test nutzen will, um in Ruhe weiter an seinem Fahrstil zu arbeiten.

Fotoquelle: xpb.cc

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