Ralf Schumacher muss sich in der DTM mit geringen g-Kräften auseinander setzen

DTM 2009

— 31.08.2009

Schumacher: "Die g-Kräfte sind auszuhalten"

Mercedes-Pilot Ralf Schumacher über den Unterschied zwischen Formel 1 und DTM und die speziellen Anforderungen an einen Rennfahrer

Über ein Jahrzehnt lang war Ralf Schumacher in der Formel 1 unterwegs, ehe er in der DTM eine neue sportliche Heimat fand - und vor allem ein sprichwörtliches "Dach über dem Kopf". War es der deutsche Rennfahrer jahrelang gewohnt, einen Monoposto zu steuern, so muss er sich nun mit einem weitaus weniger filigranen Rennwagen auseinander setzen - und auch mit anderen Anforderungen.

Weil die Geschwindigkeiten in der DTM geringer sind als in der Formel 1, werden die Körper der Piloten keinen derart großen Belastungen unterzogen. Dennoch gilt freilich die Faustregel: Nur wer sich fit hält, kann auch im Rennen überzeugen. Seinen Trainingsplan hat Schumacher nicht umgestellt: "Ich mache genau das gleiche. Was dir fehlt, ist im Prinzip nur das reine Fahren."

"So viel wie wir gefahren sind - gerade zu meiner Zeit: die ganzen Tests, die Rennen. Die Muskulatur kannst du so nicht auf dem statischen Gerät trainieren", meint der 34-Jährige. "Ich habe das ja zu Hause und benutze es nach wie vor. Ich glaube aber, dass das ein Riesenunterschied ist." Vor Probleme stellt dies den Mercedes-Piloten allerdings nicht, denn in der DTM sind die Fliehkräfte geringer.

"Maximal die Hälfte" betragen die g-Kräfte laut Schumachers Schätzung bei den Tourenwagen. "In der Formel 1 hast du beim Bremsen zwischen viereinhalb und fünf g - das gilt teilweise auch für Beschleunigung und Kurven. Das ist auf jeden Fall weniger problematisch als in der Formel 1 - wobei das Risiko, dass ich irgendwo einschlage, auch gegeben ist", gibt der frühere Formel-1-Fahrer zu bedenken.

"Es sind ja keine wirklichen Fliehkräfte, die bemerkenswert wären", fährt Schumacher fort. "Wir haben hier vielleicht 2,5 g durch das hohe Gewicht. Im Verhältnis sind die g-Kräfte wirklich auszuhalten." Das liege zum einen an der Sitzhaltung, so der Kerpener, außerdem " ist das Auto weicher gefedert. Das ist auf jeden Fall schon einmal gesünder als Formel-1-Fahren", sagt Schumacher abschließend.

Fotoquelle: xpb.cc

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