Oliver Jarvis hat in seinem ersten VLN-Einsatz viel Neues kennengelernt

DTM 2009

— 01.09.2009

Jarvis: Gemischte Gefühle nach VLN-Debüt

Bei seinem ersten Einsatz in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hat Oliver Jarvis viel dazugelernt: Strafe verhindert Podiumsplatzierung

Nach seinem ersten Rennen auf der Nordschleife im Rahmen der VLN hegte Oliver Jarvis eher zwiespältige Gefühle. Er hatte im Audi R8 LMS seines Phoenix-Teams einen guten Stint und einen tollen Fight mit Richard Lietz im Manthey-Porsche hingelegt. Allerdings hatte Jarvis wohl auch unter gelb überholt und bekam deswegen von der Rennleitung eine Zeitstrafe von einer Runde aufgebrummt.

Jarvis setzte sich nach Dennis Rosteck und Nicki Thiim hinters Steuer des R8 und war damit Schluss-Fahrer des vierstündigen Rennens. "Das Team sagte mir bei der Ausfahrt aus der Box, dass der Porsche sehr nah dran ist", erzählte der Brite von seinen ersten Sekunden im Auto. "Doch immer, wenn ich einen kleinen Abstand herausfahren konnte, gab es gelbe Flaggen oder Verkehr und ich musste abbremsen." Doch der Langstrecken-Neuling konnte sich auf der Strecke gegen den Porsche durchsetzen.

So sah es nach dem sicheren dritten Rang für das Phoenix-Team und Jarvis aus, bis in der letzten Runde die Strafe ausgerufen wurde. "Ich habe mein Bestes gegeben, um nicht unter gelb zu überholen", so Jarvis. "Besonders in den letzten Runden war überall gelb, da viele Unfälle passiert waren." Das Team will jetzt die Bilder der Inboard-Kamera analysieren und dementsprechend handeln.

Jarvis hatte vor dem Rennen nicht viel Zeit gehabt zum Üben. "Ich bin 20 Runden in der Straßenversion des Audi R8 auf der Nordschleife gefahren", erzählt der 25-Jährige. "Aber in einem Rennwagen ist es nochmal etwas komplett anderes." Auch jetzt sieht sich Jarvis noch als absoluter Neuling: "Es geht ja nicht nur darum, die Rennlinie zu beherrschen. Man muss auch wissen, wo man überholen kann und wie man mit den Überrundungen umgeht."

Für seinen Teamchef Ernst Moser hat sein Schützling einen guten Job gemacht: "Wie erwartet, war der Anfang schwer. Er hat die Möglichkeit bekommen, sich einzuschießen und zu lernen. Gegen Ende hat er auch gezeigt, was er gelernt hat." So richtiges Landstrecken-Feeling war bei Jarvis aber noch nicht aufgekommen: "Ich bin hier etwa anderthalb Stunden gefahren, deswegen war es für mich fast ein Sprintrennen."

Fotoquelle: xpb.cc

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