Mattias Ekström stellt sich in Brands Hatch auf ein spannendes Rennen ein

DTM 2009

— 03.09.2009

Ekström erwartet Spannung in Brands Hatch

Nach zwei Audi-Dreifachsiegen rechnet Mattias Ekström in Brands Hatch mit stärkerer Gegenwehr aus dem Mercedes-Lager

Mattias Ekström freut sich nicht nur, nach der dreiwöchigen Pause wieder fahren zu können, sondern auch auf den englischen Kurs in Brands Hatch. Der nur 1,929 Kilometer lange Kurs ist der kürzeste im Rennkalender und auch einer der anspruchsvollsten. "Die erste Kurve ist etwas Besonderes", so der Schwede. "Sie ist spannend, schnell und gehört sicherlich zu den Favoriten im ganzen Fahrerlager." Zudem bietet die hügelige Strecke eine Kombination aus schnellen und langsamen Kurven.

Auch das in England immer sehr spezielle Publikum kommt au seine Kosten. Die Fans können fast die gesamte Strecke überblicken und die Autos im Auge behalten. "In England ist der Sicherheitsabstand nicht ganz so groß", schmunzelt Ekström, der die Nähe zur Fahrbahn selbst schon genossen hat: "Ich war 1994 beim Formel-Ford-Festival und es ist immer etwas Besonderes, alles zu sehen."

Nicht nur auf der Strecke, sondern auch in der Box wird wieder einiges los sein: "Die Reifen halten hier länger und deswegen kann man die Strategie flexibel gestalten", erklärt der Audi-Pilot. Zumal die Piloten auch hier nur recht schwer überholen können: "Ich bin auch schon ein komplett andere Strategie gefahren. Aber es ist sicherlich das Beste, ganz vorne in der Startaufstellung zu stehen. Da hat man alle Möglichkeiten, selbst für ein gutes Ergebnis zu sorgen."

Die Ingenieure im Hintergrund sind auf jeden Fall gefragt. Der Anteil der Rechtskurven überwiegt stark und die Kombination aus schnellen und langsamen Passagen erfordert einen guten Kompromiss bei der Abstimmung: "In der ersten Kurve braucht man eigentlich viel Abtrieb. In der zweiten und in der letzten Kurve hingegen Traktion", erklärt Ekström. "Man braucht ein Auto, das gut über die Distanz durchhält."

Bisher hatte der Mercedes in Sachen Traktion eindeutig die Nase vorne, doch das ist für den Schweden in Brands Hatch nur halb so tragisch: "In Sektor eins müsste Audi gut sein, im zweiten sind beide gleich und Sektor drei geht an Mercedes. Also müssen die Rundenzeiten gleich sein."

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere DTM Themen

News

Top 10: Die ältesten DTM-Sieger der Geschichte

News

Neue Struktur bei BMW: Schnitzer und MTEK verlassen DTM

News

Die Mercedes-DTM-Stars feiern in Sindelfingen

News

"Eki" und sein Traum von der DTM: Power, Grip, stabile Autos

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.