Ralf Schumacher feilte beim Test in der Lausitz weiter an seinem Fahrstil

DTM 2009

— 04.09.2009

Ralf Schumacher: Produktiver Test in der Lausitz

Ralf Schumacher konnte bei den Testfahrten am EuroSpeedway lausitz weiter an seinem Fahrstil feilen - Jetzt hofft er, das in Brands Hatch umsetzen zu können

Knapp drei Wochen sind seit dem letzten Rennen auf dem Nürburgring vergangen. Die DTM ließ diese Zeit nicht ungenutzt. Aus der Eifel ging es an den EuroSpeedway Lausitz, wo sich Mercedes und Audi zu Testfahrten trafen. Dabei wurde nicht auf der aktuellen DTM-Strecke gefahren, sondern auf der längeren früheren Rennvariante.

Ralf Schumacher nutzte den Test dazu, um weiter an seinem Fahrstil zu feilen und Probleme, wie zum Beispiel das Überfahren des Autos, in den Griff zu bekommen. "Der Test hat auf jeden Fall geholfen, weil wir ziemlich viele Runden gefahren sind, speziell ich", erklärt der Mercedes-Pilot, der fahrerisch einiges ausprobierte und dann die Daten verglich. "Schauen wir mal, ob es hier auch hilft."

Grundsätzlich habe er "am Fahrstil schon etwas ändern" können. Es ist aber nicht gewesen, dass er in der Lausitz plötzlich das DTM-Fahren gelernt hat. "Am Nürburgring war es ja so schlecht auch nicht. Dort - und bei den meisten Rennen - hat es ohnehin schon gut funktioniert", betont Schumacher. "Gut war aber, dass wir beim Test mehrere Satz neuer Reifen fahren konnten. Das hilft auf jeden Fall. Ich hoffe, dass ich es hier auch umsetzen kann."

Grundsätzlich erwartet sich Schumacher, "dass es für die Mercedes-Jungs ein ganz gutes Wochenende werden kann". Denn nach zwei Rennen mit "Übergewicht" der Stuttgarter herrschen in Brands Hatch wieder gleiche Voraussetzungen für alle.

Brands Hatch ist mit 1,929 Kilometern die kürzeste Strecke im DTM-Kalender. Im Rennen wird es über 90 Mal im Kreis herum gehen, bergauf und bergab. Schumacher sieht darin aber weder ein Problem, was die Konzentration noch ein Problem, was die Fitness angeht: "Die Strecke ist von den g-Kräften her ja nicht so anspruchsvoll, von daher ist es nicht ganz so schlimm. Auf der Geraden kann man schon mal ein bisschen durchatmen."

Ein Problem sieht er jedoch in der Oberflächenbeschaffenheit des Traditionskurses: "Der Asphalt hier ist in einem relativ katastrophalen Zustand, er bricht auf." Wenn die Sonne herauskommt und die Temperaturen steigen, sei das mit dem schweren DTM-Autos "nicht ohne". Bewusst sei ihm das Problem in Kurve zwei aufgefallen.

"Nicht ohne" sei auch die erste Kurve, "weil man sie nicht einsehen kann. Und ein bisschen uneben ist sie auch." Dazu kommt in diesem Jahr der Wind, der teilweise in Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern über die Strecke weht. "Wenn der Wind von hinten kommt, bekommt man doch sehr starke Übersteuerungstendenzen beim Einlenken und beim Bremsen", berichtet Schumacher. Und windig soll es das ganze Wochenende bleiben.

Fotoquelle: xpb.cc

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