Paul Di Resta hatte im Freien Training in Brands Hatch die Nase vorn

DTM 2009

— 05.09.2009

Di Resta sorgt für erste Bestzeit

Paul Di Resta war Schnellster im Freien Training in Brands Hatch, gefolgt von Timo Scheider und Jamie Green - Legge, Prémat und Bakkerud sorgten für rote Flaggen

Paul Di Resta hat am Rennwochenende der DTM in Brands Hatch die erste Bestzeit geholt. Der Mercedes-Pilot war im freien Training mit 41,849 Sekunden der Schnellste. 0,121 Sekunden dahinter belegte Spitzenreiter Timo Scheider im Audi Rang zwei, weitere sieben Hundertstelsekunden dahinter war Jamie Green im 2008er-Mercedes als Dritter bester Jahreswagenfahrer.

Auch dahinter war das Feld bunt gemischt. Auf Rang vier fuhr Oliver Jarvis im Audi-Jahreswagen, Fünfter wurde Mercedes-Pilot Gary Paffett vor Audi-Mann Mattias Ekström. Maro Engel (Mercedes) und die drei Audi-Piloten Tom Kristensen, Markus Winkelhock und Martin Tomczyk komplettierten die Top 10.

Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad fanden die Piloten beste Bedingungen vor, um sich auf das Qualifying vorzubereiten. Doch ihre Arbeit wurde immer wieder gestört: Das Training musste drei Mal für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Nach rund 50 Minuten blockierten an Katherine Legges 2008er-Audi beim Anbremsen der Druids-Bend die Räder. Die Britin rodelte gerade aus ins Kiesbett und blieb dort stecken. Die Bergung ihres Autos schien die Helfer vor eine größere Aufgabe zu stellen: Der Bolide hing zunächst so ungünstig am Haken, dass er sich mit der Nase erst richtig tief im Kies eingrub. Schließlich gelang es aber doch noch, das Auto - und eine ganze Menge Steine - zurück auf die Strecke zu verfrachten.

Rund eine halbe Stunde später erwischte es Legges Markenkollegen Alexandre Prémat an gleicher Stelle. Auch beim Franzosen blockierten die Räder, er hatte jedoch einen solchen Schwung, dass er am Ende des Kiesbetts den Reifenstapel touchierte. Dabei verbog er sich das Bodywork an der Nase seines A4.

Und eine weitere halbe Stunde später kam die dritte rote Flagge: Diesmal war es Kolles-Pilot Christian Bakkerud, der ebenfalls in der Druids-Bend im Kies strandete. Inzwischen gingen die Helfer schon routiniert zur Sache und es gelang ihnen sogar, das Auto an den Haken zu nehmen, ohne dass die Nase im Kies einstach. Nach kurzer Zeit stand der 2007er-Audi wieder auf der Straße und Bakkerud konnte zurück zur Box fahren.

Später landete auch noch Kolles-Pilot Johannes Seidlitz am Abschlepphaken. Er hatte sich am Eingang der Clark-Kurve gedreht und blieb ebenfalls im Kiesbett stecken. Diesmal musste die Session allerdings nicht unterbrochen werden. Auch Ralf Schumacher, Mike Rockenfeller und Timo Scheider ging zwischenzeitlich die Strecke aus. Alle drei kamen jedoch nur leicht von der Piste ab.

Fotoquelle: xpb.cc

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