Paul Di Resta holte für Mercedes die erste Pole in dieser Saison

DTM 2009

— 05.09.2009

Di Resta holt erste Mercedes-Pole 2009

Paul Di Resta streht in Brands Hatch auf Startplatz eins vor Timo Scheider und Tom Kristensen - Gary Paffett und Mattias Ekström nicht in Q4

Die Audi-Serie ist gerissen: Zum ersten Mal in dieser Saison steht kein Audi, sondern ein Mercedes auf der DTM-Pole-Position. Paul Di Resta sicherte sich beim Heimrennen in Brands Hatch Startplatz eins. In Q4 setzte er sich mit einer Zeit von 41,750 Sekunden durch. 0,081 Sekunden dahinter belegte Spitzenreiter Timo Scheider Platz zwei, weitere sechs Tausendstelsekunden dahinter wurde dessen Audi-Kollege Tom Kristensen Dritter. Bruno Spengler (Mercedes) holte Startplatz vier.

"Es ist großartig, es gerade hier geschafft zu haben. Ich hätte mir natürlich gewünscht, schon früher die Pole zu holen, doch jetzt ist es gelungen", so Di Resta. "Ich werde jetzt versuchen, hier so viele Punkte wie möglich zu holen." Scheider scheiterte knapp, dabei hatte er in Q3 ein gewagtes Spiel gespielt. Obwohl er nur Dritter und noch lange nicht sicher in Q4 war, holte er sich frische Reifen und fuhr langsam um den Kurs, während die anderen auf Bestzeitenjagd gingen. Als Viertschnellster kam Scheider gerade noch in Q4.

Für Scheiders Verfolger in der Gesamtwertung war nach Q3 Schluss: Mercedes-Pilot Gary Paffett wurde nur Sechster, Mattias Ekström nur Siebter. Vor den beiden konnte sich noch Martin Tomczyk platzieren, der Rang fünf holte. Jamie Green komplettierte im 2008er-Mercedes die Top 8.

Green war der einzige Jahreswagenpilot, der es in Q3 geschafft hat, für alle anderen war das Qualifying schon vorher beendet. Oliver Jarvis (Audi) verpasste den Einzug in Q3 um gerade einmal fünf Tausendstelsekunden. Er versuchte in den letzten Sekunden von Q2 noch, eine schnelle Runde hinzulegen, brach den Versuch dann aber ab und holte Startplatz neun. Der Lokalmatador war entsprechend enntäuscht, Q3 sei drin gewesen, erklärte er. Sein Markenkollege Markus Winkelhock wurde dahinter Zehnter.

Der einzige Neuwagenpilot, der es nicht in Q3 geschafft hat, ist Ralf Schumacher. Er wurde bereits in Q1 von einem Kolles-Audi aufgehalten, schaffte es als 14. aber gerade noch, sich für Q2 zu qualifizieren. Im zweiten Abschnitt musste er sich jedoch mit der elftschnellsten Zeit begnügen. Hinter ihm reihten sich Mike Rockenfeller (Audi), Maro Engel und Susie Stoddart (beide Mercedes) auf den Plätzen zwölf bis 14 ein.

Für Audi-Jahreswagenpilot Alexandre Prémat war das Qualifying bereits nach Q1 beendet. Der Franzose verpasste den Einzug in Q2 um vier Tausendstelsekunden. Nach seinem Abflug im Freien Training setzte sich die Pechsträhne des Phoenix-Piloten auch im Qualifying fort. Auch für Katherine Legge (Audi), Mathias Lauda (Mercedes) und die drei Kolles-Piloten Tomas Kostka, Christian Bakkerud und Johannes Seidlitz war das Qualifying schon nach dem ersten Abschnitt beendet.

Fotoquelle: xpb.cc

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