Zwischen Tom Kristensen und Bruno Spengler krachte es kurz vor Schluss

DTM 2009

— 06.09.2009

Ekström Ringrichter bei Kristensen vs. Spengler

Nach ihrer Kollision im Rennen gingen sich Tom Kristensen und Bruno Spengler an die Gurgel, sodass Mattias Ekström schlichten musste

Tom Kristensen hatte im heutigen Rennen in Brands Hatch großes Glück, denn der Audi-Altstar überstand einen schweren Unfall fast unbeschadet. Die größere Verletzungsgefahr barg dann ohnehin erst seine Begegnung mit Bruno Spengler im Fahrerlager, denn die beiden Rivalen wären sich dabei fast an die Gurgel gegangen.

"Nach so einem Rennen gibt es viele Emotionen", erklärte Mattias Ekström, der zwischen seinem Markenkollegen und Mercedes-Pilot Spengler schlichten musste, im 'ARD'-Interview. "Wenn man jemanden berührt hat, der dann in die Reifenstapel fliegt, gibt es schon Gründe, um eine Diskussion zu beginnen. Aber das Wichtigste ist, dass Tom und Bruno gesund sind und dass keiner ein blaues Auge bekommen hat!"

Was war passiert? Nach dem Unfall von Mathias Lauda kam es im Mittelfeld zu einem weiteren Crash, der zu einer Kettenreaktion führte. Ehe man sich noch ein Bild davon machen konnte, was genau geschehen war, klebte Kristensens weißer Audi auch schon in den Reifenstapeln. Offenbar war eine Berührung mit Spengler vorangegangen, was im Nachhinein zu erhitzten Gemütern führte.

"Der Unfall hätte nicht sein müssen", beschwerte sich Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. "Da hat glaube ich jemand ein bisschen mitgeholfen, aber das muss man sich in Ruhe anschauen. Da hätte auch viel mehr passieren können." Zum Glück ging die Sache jedoch glimpflich aus - auch wenn Kristensen und Spengler heute Abend wahrscheinlich nicht gemeinsam auf ein Bier gehen werden.

Angespannt war die Stimmung zwischen Audi und Mercedes ohnehin schon, denn wie so oft wurden speziell bei den Überrundungen die Grenzen der Fairness voll ausgelotet. Vor allem Katherine Legge fiel wieder einmal unangenehm auf, aber die Audi-Pilotin kassierte dafür auch prompt eine Durchfahrstrafe.

"Es gab einige Reibereien auf der Strecke. Das lässt sich hier wahrscheinlich nicht vermeiden", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Bei Überhol- und Überrundungsmanövern haben wir etwas gesehen, was ich eigentlich gar nicht mehr glaube, aber ich bin mir da mit der Rennleitung einig, dass das so nicht geht. Es passiert trotzdem immer und immer wieder. Das ist die unschöne Seite dabei."

Fotoquelle: xpb.cc

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