Drei strahlende Mienen bei Mercedes: Lewis Hamilton, Norbert Haug und Paul Di Resta

DTM 2009

— 06.09.2009

Die Mercedes-Stimmen zum Rennen

Paul Di Resta holte in Brands Hatch den 150. Mercedes-Sieg in der DTM - Gary Paffett auf Rang vier, Bruno Spengler Sechster - Besuch von Lewis Hamilton

Paul Di Resta gewann den siebten Lauf der DTM 2009 in Brands Hatch. Es ist der 150. Erfolg für Mercedes-Benz in 317 Rennen seit dem Beginn des Werksengagements 1988, der vierte in den bisher sieben Rennen dieser Saison. Für Di Resta ist es der dritte Sieg seiner DTM-Karriere, nachdem er gestern seine zweite Pole-Position geholt hatte.

Nach 90 Runden auf der kürzesten DTM-Strecke (1,929 km) mit einer turbulenten Schlussphase und zwei Safetycareinsätzen wurde Gary Paffett Vierter, Bruno Spengler kam auf Rang sechs. Ralf Schumacher wurde nach einer Durchfahrtsstrafe Neunter, er verpasste Rang acht und damit einen Punkt um weniger als sechs Zehntelsekunden.

In der Gesamtwertung liegt Paffett nach sieben von zehn Rennen mit 34 Punkten auf Platz drei; es führt Scheider mit 43 Zählern. Di Resta und Spengler liegen mit je 29 Zählern punktgleich auf den Plätzen vier und fünf. Maro Engel wurde Zehnter; Jamie Green kam nach einer Durchfahrtsstrafe auf Rang zwölf vor Susie Stoddart. Mathias Lauda fiel in der 73. Runde wegen eines Unfalls aus.

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton besuchte das DTM-Rennen in Brands Hatch am Sonntag zum zweiten Mal nach 2008. Er fuhr das Mercedes-Benz DTM-Renntaxi C63 AMG, gab Interviews auf der Showbühne und schrieb zahlreiche Autogramme für seine britischen Fans. Anschließend beobachtete Hamilton das Rennen von der Boxenmauer.

Stimmen zum Rennen:

Paul Di Resta: "Ein großartiges Rennen für mich - toll, dass ich meinen ersten Saisonsieg bei meinem Heimrennen holen konnte und so mit meinem Team den 150. Mercedes-Benz Sieg in der DTM schaffte. Schon das Qualifying mit der Pole Position gestern war perfekt und auch heute lief meine C-Klasse optimal. Die Safetycarphasen am Ende machten es noch einmal spannend, aber ich hatte das Rennen stets im Griff. Danke an mein Team, der Sieg ist eine schöne Belohnung für die harte Arbeit jedes Einzelnen."

Gary Paffett: "Ich fuhr vom sechsten Startplatz auf Rang vier vor - das ist hier nicht schlecht, da man in Brands Hatch kaum überholen kann. Deshalb bin ich mit dem Ergebnis noch zufrieden, auch wenn das Podium für mich drin war. Ich habe in der Gesamtwertung jetzt neun Punkte Rückstand auf Scheider, aber bei drei noch ausstehenden Rennen ist alles möglich."

Bruno Spengler: "Wir hatten eine gute Strategie und nach meinem ersten Boxenstopp war ich Zweiter. Danach hatte ich einen Reifenschaden. Ich kam deshalb früher als geplant zum zweiten Stopp herein. Statt Zweiter war ich dann Sechster, aber ich kann trotzdem froh sein, trotz Plattfuß nicht ganz out gewesen zu sein."

Ralf Schumacher: "Ein turbulentes Rennen und auch ich machte ein paar Fehler. Auf dieser kurzen Strecke ist es fast normal, wenn ab und zu einer von der Strecke abkommt. Durch die zwei Safetycarphasen am Ende rückte das Feld eng zusammen, so dass es für die Zuschauer noch einmal richtig spannend wurde. Glückwunsch an meinen Teamkollegen Paul zu seinem überzeugenden Sieg."

Maro Engel: "Nach dem ersten Restart wagte Ralf ein etwas optimistisches Manöver und berührte Markus Winkelhock. Ich musste ausweichen und drehte mich dabei. Das kostete mich einen Punkt."

Jamie Green: "Nach meinem ersten Boxenstopp kam ich hinter Jarvis auf die Strecke. Ich fuhr schneller als er und versuchte ihn zu überholen. Dabei berührte ich ihn und er drehte sich. Das tut mir Leid. Nach der Durchfahrtsstrafe war mein Rennen gelaufen."

Susie Stoddart: "Meine Performance war heute nicht gut genug und auch mein Ergebnis ist nicht berauschend. Ich bin enttäuscht."

Mathias Lauda: "Nach dem zweiten Boxenstopp hatte ich Probleme mit dem linken Vorderreifen. In der Runde vor dem Unfall kam ich kurz von der Strecke ab und anschließend in der schnellen Paddock Hill Kurve konnte ich das Auto nicht mehr auf der Piste halten."

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: "Super! Paul und seine C-Klasse waren hier in der Tat eine Klasse für sich. Gary Paffetts möglicher dritter Platz wurde leider beim zweiten, zu langen Boxenstopp verpasst. Wir waren dank unserer Strategie und unserem Speed in der Lage, hier ein komplettes Mercedes-Podium zu schaffen - Rempler, Plattfuß und Boxenstopp haben das letztlich aber verhindert, aber auch so freuen wir uns natürlich sehr über Pauls überzeugenden ersten Platz. 150 Siege bei bisher insgesamt 317 Rennen sind eine herausragende Bilanz unseres DTM-Engagements."

Fotoquelle: xpb.cc

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