Martin Tomczyk holte 2006 in Barcelona seinen ersten DTM-Sieg

DTM 2009

— 16.09.2009

Tomczyk: "Optimaler Mix ist gefragt"

Martin Tomczyk kennt die Strecke in Barcelona bestens und weiß, was in Sachen Abstimmung wichtig ist - Welche Chancen hat Audi dort in diesem Jahr?

Audi-Pilot Martin Tomczyk kennt den Circuit de Catalunya schon aus seiner Jugend. Bevor er in die DTM kam, fuhr er dort bereits 1999 in der Formel ADAC. "Damals sind wir dort exakt denselben Kurs, nämlich die Kurzanbindung gefahren", erinnert sich der Bayer. Nicht nur deshalb kennt er den Kurs bei Barcelona, auf dem er 2006 seinen ersten DTM-Sieg holen konnte, bestens.

Allerdings hat sich die Kurzanbindung seit Tomczyks Formel-ADAC-Zeit verändert. Vor der Saison 2007 wurde vor der Start-Ziel-Gerade eine Schikane eingebaut, um die immer schneller werdenden Formel-1-Boliden auszubremsen. Dieser Umbau hatte auch Auswirkungen auf die Abstimmungsarbeit in der DTM.

"Vorher war der Kurs sehr flüssig gesteckt, sprich die Aerodynamik musste stimmen, vor allem in den schnellen Kurven", berichtet Tomczyk. "Durch die Schikane ist nun extrem wichtig geworden, auch eine gute Traktion zu haben. Denn der Ausgang der letzten Kurve der Schikane entscheidet darüber, ob ich am Ende der Start-Ziel-Gerade jemanden überholen kann oder nicht. Die Traktion hat also sehr viel an Bedeutung gewonnen."

Generell müsse das Auto in Barcelona aber auch gut für die schnellen Kurven abgestimmt sein, so der Audi-Pilot: "Und deshalb ist es ein Mix aus beidem im Endeffekt." Überholen ist laut Tomczyk auf dem Circuit de Catalunya möglich, vor allem an zwei markanten Punkten: "Das ist einmal am Ende der Start-Ziel-Gerade und dann an der Gegengerade auf die Spitzkehre zu."

Die DTM gastiert seit 2006 auf dem Circuit de Catalunya. Tomczyk hat damals den bisher einzigen Audi-Sieg in Barcelona geholt, in den vergangenen beiden Jahren hatten Mercedes-Piloten die Nase vorn. Sieht der Bayer sieht für sein Team dennoch gute Chancen, 2009 wieder den Spanien-Sieg einzufahren? "Ja", antwortet er. Er ist zuversichtlich, nicht nur, weil die neuen A4 zehn Kilogramm leichter sind als die aktuellen C-Klassen.

"Im Qualifying waren wir immer sehr gut dabei", blickt er zurück und erläutert. "In Barcelona kommt es immer auch auf die Temperatur und den Reifenverschleiß an. Das ändert sich jedoch Jahr für Jahr, weil sich die Autos auch immer weiterentwickeln. Von daher wird es spannend zu sehen, in wie weit das Einfluss haben wird. Aber ich nehme schon an, dass es ein wieder ein enger Kampf werden wird."

Fotoquelle: xpb.cc

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