Der Circuit de Catalunya stellt die Techniker vor einige Herausforderungen

DTM 2009

— 16.09.2009

Haug: "Barcelona hat verschiedene Herausforderungen"

Es geht eng zu in der DTM und deshalb hält sich Norbert Haug mit Prognosen zurück - Bei der Abstimmung muss "ein weiter Bogen gespannt werden"

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hält sich mit Prognosen für kommende Rennwochenenden meistens zurück - nicht anders ist es nun vor dem anstehenden Rennen auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona. "Es war eigentlich immer eine ganz gute Strecke für uns. Aber ich glaube, dass man sich mit den Vorhersagen wirklich schwer tut", erklärt er vor der Abreise nach Spanien.

Es mache wenig Sinn "große Vorhersagen zu machen", so Haug, denn "es ist ziemlich eng und sehr offen. Wir haben wieder einmal das Handicap von zehn Kilogramm, was natürlich nicht hilfreich ist und gleich zwei Zehntelsekunden kostet. Wenn man sich die Startaufstellungen, die Kämpfe um Q2, Q3, Q4 anschaut, dann weiß man, dass zwei Zehntel oft schon fünf, sechs, sieben Plätze bedeuten."

Doch andererseit könne "man auch etwas anderes schaffen, wenn man es sehr gut hinbekommt." Das sei Mercedes auch in Zandvoort gelungen, einer Strecke, die in der Vergangenheit nicht unbedingt als Mercedes-Strecke galt. Dort konnte Gary Paffett trotz eines "Übergewichts" von zehn Kilogramm gewinnen. Und so lautet Haugs Ausblick: "Wir glauben, dass wir halbwegs gerüstet sein sollten."

Auch in Barcelona hat es Mercedes in den vergangenen beiden Jahren gut "hinbekommen". Bei der DTM-Premiere 2006 ging der Sieg noch an Audi-Pilot Martin Tomczyk, doch danach holte Mercedes mit Jamie Green und Paul Di Resta die Siege.

Der Circuit de Catalunya wurde vor der Saison 2007 umgebaut, vor der Start-Ziel-Gerade wurde eine Schikane angelegt. Das macht es nicht einfach, die richtige Abstimmung zu finden. "Barcelona hat verschiedene Herausforderungen", so Haug. "Es gibt die schnelle Bergaufkurve, um ein Extrem zu nennen, und es gibt als anderes Extrem eine sehr, sehr langsame Schikane, aus der heraus gute Beschleunigung und mechanischer Grip gefragt sind. Man braucht also aerodynamische Downforce einerseits und mechanischen Grip auf der anderen Seite. Es ist ein ziemlich weiter Bogen, der da gespannt werden muss."

Fotoquelle: xpb.cc

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