Tom Kristensen holte sich in Barcelona seine zweite Saisonpole

DTM 2009

— 19.09.2009

Pole für Kristensen - Titelanwärter straucheln

Tom Kristensen holte sich die Pole-Position vor Martin Tomczyk und Paul Di Resta, während Gesamtleader Timo Scheider und seine Rivalen Q4 verpassten

Die Startaufstellung für das morgige achte Saisonrennen in Barcelona verspricht schon jetzt ein aufregendes Rennen. Denn die drei Piloten, die derzeit die größte Chance auf den Titel haben, konnten sich nicht ganz vorn einreihen. Die ersten vier Startplätze machten andere unter sich aus. Audi-Pilot Tom Kristensen war in Q3 und in Q4 nicht zu schlagen und holte sich mit 1:06.825 Minuten seine zweite Pole-Position der Saison.

Der Däne war im Einzelzeitfahren am Ende des Qualifyings um rund sieben Hundertstelsekunden schneller als Mercedes-Pilot Paul Di Resta. Der Vierte der Gesamtwertung sicherte sich Startplatz zwei. Martin Tomczyk (Audi) legte sich mit Startplatz drei ebenfalls einen guten Grundstein, um seine Erfolgsserie fortzusetzen. Auf Startplatz vier folgt der Kanadier Bruno Spengler im Mercedes.

Diese vier werden im Rennen von hinten massiv unter Druck gesetzt werden, denn auf den Plätzen fünf bis sieben lauert starke Konkurrenz: die Top 3 der Gesamtwertung. Das Shootout der letzten Vier fand ohne die größten Titelrivalen statt. Gesamtleader Timo Scheider und seine nächsten Verfolger Mattias Ekström und Gary Paffett schafften den Sprung in Q4 nicht. Sie schieden ebenso aus wie Audi-Jahreswagenpilot Alexandre Prémat.

Scheider lag in Q2 lange auf Platz fünf. In seinem letzten Versuch schaffte er es nicht, sich noch in die Top 4 zu verbessern. Das gelang dafür seinem Teamkollegen Tomczyk, der sich noch auf Rang drei schob. Paffett wurde damit aus den Top 4 gedrängt. Er verpasste Q4 um sechs Hundertstelsekunden und wurde Fünfter. Drei Hundertstelsekunden dahinter musste sich Scheider mit Rang sechs begnügen. Ekström wurde Siebter vor Prémat.

Scheider machte es schon in Q2 recht spannend. Lange Zeit lag er nur auf dem achten Platz und musste bangen, noch von diesem Rang verdrängt zu werden. Auf seiner letzten schnellen Runde in Q2 lief er auch noch auf die beiden Mercedes-Piloten Jamie Green und Gary Paffett auf. Doch Scheider konnte sich auf den sechsten Platz verbessern und war damit weiter.

Prémat war der einzige Jahreswagenfahrer, dem der Sprung in die Top 8 gelungen ist. Sein Phoenix-Teamkollege Oliver Jarvis startete am Ende von Q2 auch noch einen Versuch, scheiterte aber um fünf Hundertstelsekunden. Damit belegt er Rang neun. Ebenfalls Schluss war nach Q2 für Maro Engel, der als Zehnter bester Mercedes-Jahreswagenfahrer ist und Ralf Schumacher, der Elfter wurde. Die beiden Rosberg-Audi-Piloten Markus Winkelhock und Mike Rockenfeller sind auf den Plätzen zwölf und 13, Jamie Green kam auf Platz 14.

Mercedes-Pilot Mathias Lauda verpasste bei seinem "Heimspiel" in Barcelona den Einzug in Q2 nur um zwölf Tausendstelsekunden. Er belegte den undankbaren 15. Platz. Ebenso war für Susie Stoddart (Mercedes) und Katherine Legge (Audi) in Q1 Schluss. Sie stehen nun auf den Startplätzen 16 und 17, gefolgt von den drei Kolles-Fahrern Tomas Kostka, Johannes Seidlitz und Christian Bakkerud.

Fotoquelle: xpb.cc

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