Markus Winkelhock musste sein Auto vorzeitig in der Box abstellen

DTM 2009

— 21.09.2009

Rosberg-Piloten: Spaßfaktor Null

Mike Rockenfeller wäre wohl auch ohne Strafe nicht über Platz zehn hinausgekommen, für Markus Winkelhock endete ein problemreiches Rennen vorzeitig

Während die beiden Phoenix-Piloten Alexandre Prémat und Oliver Jarvis um Platz acht und damit den letzten Punkt kämpften, gab es für ihre beiden Kollegen in den Audi-Jahreswagen von Rosberg in Barcelona nicht viel zu holen. Für Mike Rockenfeller kam die schlechte Nachricht schon vor dem eigentlichen Rennstart. Weil er bei den Informationsrunden verbotenerweise zwei Mal durch die Boxengasse gefahren war, bekam er eine Boxenstrafe von drei Sekunden aufgebrummt.

"Entweder haben wir das Reglement nicht richtig gelesen oder wir hatten es nicht richtig im Kopf", antwortet er gegenüber 'Motorsport-Total.com' auf die Frage, wie so etwas passieren konnte. "Ich bin zwei Runden gefahren, so wie ich es machen sollte vor dem Rennen. Okay, da kann ich mich auch an die eigenen Nase fassen, dass hätte ich vielleicht auch wissen können. Aber wenn das Team sagt: 'Fahr zwei Runden vor dem Rennen, fahr zwei Mal durch die Box', dann machst du das auch."

"Ich habe vor dem Rennen natürlich auch andere Gedanken. Man könnte zwar jetzt sagen, es ist eben passiert. Aber es darf überhaupt nicht passieren, das ist gar keine Frage", so Rockenfeller. Sein Glück sei nur gewesen, dass er mit Startplatz 13 ohnehin nicht so weit vorn gestanden ist: "Das wäre dann doppelt bitter. Trotzdem ist es ärgerlich. Es waren mit Stehenbleiben und Losfahren fünf Sekunden, die mich das gekostet hat. Das kostet dann auch Positionen auf der Strecke."

Von da ab fuhr Rockenfeller ein recht ereignisloses Rennen, das er schließlich auf dem zwölften Platz beendete. Sein Start verlief ganz gut, allerdings verlor er in der ersten Runde einen Platz an Mercedes-Jahreswagenfahrer Mathias Lauda. "Hinter ihm hing ich dann den ganzen letzten Stint. Das war ein bisschen frustrierend. Aber wie gesagt, das Rennen war von vornherein schon schwierig", seufzt Rockenfeller. Realistisch sei wohl Platz zehn gewesen, mehr aber auch nicht.

Noch katastrophaler Verlief das Rennen für seinen Teamkollegen Markus Winkelhock. Der Schwabe hatte im Qualifying neue Hoffnung geschöpft, seine Abstimmungsprobleme in den Griff zu bekommen. Doch am Rennsonntag stellten sich neue Sorgen ein. "Am Morgen im Warmup war das Auto tendenziell ein bisschen zu übersteuernd. Es war fahrbar und die Zeiten waren im Vergleich zu den anderen Vorjahresaudi auch okay. Aber im Rennen war es von Anfang an extrem übersteuernd. Es war sehr schwer zu fahren", berichtet er.

Endgültig beendet war sein Rennen nach 29 Runden, als ihm Mercedes-Pilot Jamie Green einen Schlag verpasst hatte. "Danach war an der Hinterachse noch irgendetwas krumm und ich musste leider aufgeben", so Winkelhock. Das Manöver von Green sei "nicht wirklich fair" gewesen, meint er weiter: "Denn ich habe ihm Platz gelassen - ich hätte auch nach innen ziehen können. Er hat mich dann nach außen gedrückt." Dass Green dafür eine Strafe kassiert hat, bringe ihm zwar sein Rennen nicht zurück, "aber ich bin auf jeden Fall mal froh, dass es die Rennleitung genauso gesehen hat wie ich."

Fotoquelle: xpb.cc

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