Katherine Legge will endlich ohne größere Zwischenfälle ankommen

DTM 2009

— 24.09.2009

Legge: "Ich brauche endlich Punkte!"

Audi-Pilotin Katherine Legge hadert weiter mit dem Rennschicksal - In Barcelona wurde sie gleich zwei Mal "ge-susiet" und mächtig sauer

Katherine Legge hatte sich vor der Saison so viel vorgenommen: Nach ihrem Aufstieg in den Audi-Jahreswagen und in das Abt-Team wollte sie regelmäßig mit um die Top 8 kämpfen. Doch nun sind acht von zehn Rennen gefahren und die Britin hat immer noch keinen Zähler auf ihrem Konto. Das hofft sie, in den letzten beiden Rennen in Dijon und Hockenheim noch ändern zu können.

"Ich brauche Punkte! Ich muss die Rennen endlich beenden, wir hatten in dieser Saison schon so viele Zwischenfälle", klagt sie gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Man sind die anderen schuld, mal sie aber auch selbst: "Leute fahren in mich rein oder ich kassiere Durchfahrtsstrafen. Es ist einfach ärgerlich, denn wir hatten manchmal den Speed. Aber wir konnten ihn nie in Ergebnisse umsetzen."

Auch am vergangenen Rennwochenende in Barcelona waren ihr die Renngötter nicht hold. Diesmal ereilte sie das Schicksal in Form von Susie Stoddart. "Ich wurde ge-susiet", lautet Legges verärgerter Kommentar. Die beiden Damen kamen sich schon nach dem Start in die Quere: "Ich hatte einen schlechten Start, was eine Überraschung war. Ich hatte zu stark durchdrehende Räder. Es lief dann gut bis zur ersten Schikane. Dort bin bin dann innen neben Susie gezogen und sie ist in mich reingekracht."

Dadurch wurde Legges Audi-Jahreswagen beschädigt: "Ich konnte nicht gut bremsen und lenken, da die rechte Front verbogen war. Ich musste also am Steuer etwas kämpfen." Das ging so weit gut, bis in Runde 27 das endgültige Aus kam - nachdem sie von Stoddart von der Strecke gedreht worden war. Legge musste ihr Auto in der Box abstellen. Und als sie sich dort die Fernsehbilder von dem Zwischenfall ansah, machte sie eindeutige Handbewegungen.

Stoddart kassierte eine Durchfahrtsstrafe. Die Schottin selbst sieht die Aktion weniger dramatisch: Sie habe sich neben Legge gesetzt, als diese einen Fehler gemacht habe. Dabei hätten sie sich berührt. Und fügt Stoddart an: Legge habe habe auch nicht nachgegeben.

Audi-Frau Legge dagegen kann sich vor lauter Ärger über ihre Rivalen gar nicht mehr beruhigen: "Ich denke, ich sehe es wie alle, die die TV-Bilder gesehen haben. Da war nichts, was ich tun konnte. Sie ist doch einfach dumm, wenn sie solche Sachen macht." Und was Legge besonders ärgert: Das Wort "Zickenkrieg" war gleich wieder in aller Munde.

"Sie macht damit diese 'Frauensache' wieder zum Thema. Wir haben noch 18 andere Autos auf der Strecke, mit denen man kämpfen kann. Um ehrlich zu sein, kann ich das nicht verstehen", schimpft die Britin. "Aber es ist meine Schuld, dass ich mich so weit hinten qualifiziert habe. Hoffentlich bin ich das nächste Mal weit weg von den verrückten Leuten."

Fotoquelle: xpb.cc

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