Damenduell: Susie Stoddart am Heck von Katherine Legges Audi

DTM 2009

— 25.09.2009

Stoddart: "Katherine hat ja auch nicht nachgegeben"

Susie Stoddart sieht den Zwischenfall in Barcelona weniger dramatisch als ihre Rivalin Katherine Legge - Auch sonst lief es in Spanien nicht rund für die Schottin

Katherine Legge ließ nach dem Rennen in Barcelona kein gutes Haar an ihrer Rivalin Susie Stoddart, die sie in Runde 27 von der Strecke gedreht hatte. Doch die Mercedes-Pilotin selbst sieht den Zwischenfall weniger dramatisch. Nach ihrem ersten Pflichtboxenstopp in Runde 20 war sie hinter Legge zurückgefallen.

"Nachdem ich wieder aufgeschlossen hatte, machte sie einen Fehler und ich setzte mich daneben. Dann haben wir uns berührt", schildert Stoddart auf ihrer Internetseite ihre Sicht der Dinge. Die Schottin kassierte dafür eine Durchfahrtsstrafe, wofür sie kein Verständnis hatte: "Ich empfand sie als zu hart. Katherine hat ja auch nicht nachgegeben."

Überhaupt lief es für Stoddart in Spanien gar nicht nach Plan. Schon nach der Qualifikation war sie enttäuscht: Sie verpasste den Einzug in Q2 um nicht einmal eine Zehntelsekunde. "Auf dem ersten Reifensatz bin ich meine Bestzeit in der zweiten Runde gefahren. Dennoch haben wir entschieden, in den anderen beiden Versuchen nur je eine fliegende Runde zu fahren - und dafür stellte sich der Luftdruck als etwas zu niedrig heraus. Je zwei schnelle Runden pro Satz wären vermutlich besser gewesen", sagt sie im Nachhinein.

Dennoch steckte sie den Kopf nicht in den Sand: Im Rennen wollte sie nach vorn kommen. Doch Stoddarts Ambitionen erhielten bereits nach dem Start einen Dämpfer: "Mein Start war gut, doch dann bekam ich in der ersten Kurve einen Schubser und wurde in der vierten Kurve blockiert", berichtet sie. Gut möglich, dass auch hier Legge mit im Spiel war: Die Audi-Pilotin erzählte nämlich, Stoddart habe sie schon in der ersten Runde zum ersten Mal gerammt.

Im ersten Stint zog sich Stoddart dann auch noch vorne rechts einen Bremsplatten zu: "Ich wollte natürlich so früh wie möglich zum ersten Pflichtboxenstopp fahren - aber leider hat mich das Team erst in Runde 20 reingeholt." Und danach folgte der bekannte Crash mit Legge und die daraus resultierende Durchfahrtsstrafe, die jede Hoffnung auf ein gutes Ergebnis endgültig zunichte machte.

Jetzt blickt Stoddart kämpferisch nach vorn auf das nächste Rennen am 11. Oktober im französischen Dijon: "Wir sind dort 20 Kilogramm leichter als die Vorjahres-Audi. Daraus müssen wir einfach etwas machen!"

Fotoquelle: xpb.cc

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