Martin Tomczyk konnte trotz eines Reifenschadens in die Punkte fahren

DTM 2009

— 12.10.2009

Tomczyk: "Der Sicherheit hat es nicht gedient"

Auch Martin Tomczyk hatte einen Reifenschaden, allerdings mit weniger dramatischen Folgen - Am Ende war es für seinen Geschmack etwas gefährlich

Sein Vorhaben, im Dijon-Rennen vor Gary Paffett anzukommen, konnte Martin Tomczyk zwar nicht in die Tat umsetzen. Aber der Bayer fuhr von Startplatz neun aus auf Rang sieben, holte zwei Punkte und war nach Timo Scheider zweitbester Audi-Pilot. Und in diesem turbulenten Rennen lief es für die meisten Ingolstädter ohne nicht nach Plan. Fünf Reifenschäden gab es zu verzeichnen, auch Tomczyk wurde blieb nicht verschont.

Für ihn hatte der Plattfuß jedoch nicht so dramatische Folgen wie für Mattias Ekström, der danach seine Meisterschaftshoffnungen aufgeben musste oder wie für Tom Kristensen, der einen Podiumsplatz verlor. Tomczyks Reifen machte bereits im ersten Stint schlapp: "Der Reifenschaden vor dem ersten Boxenstopp hat mich gezwungen, ein bisschen früher an die Box zu fahren als geplant", berichtet er gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Wie Scheider hatte er einen extrem späten Stopp geplant und war einer der letzten, die in die Boxengasse einrückten. "Zum Glück war es aber nur ein schleichender Plattfuß und der hat mich insgesamt nur drei bis vier Sekunden gekostet", so Tomczyk. Im Nachhinein könnte man darin aber das erste Warnsignal sehen: Tomczyks Stint war zu diesem Zeitpunkt schon 20 Runden alt, eine Runde später platzte bei Scheider der Reifen.

Nach dem ersten Stopp sei sein Rennen normal und "nicht wirklich spektakulär" verlaufen, so Tomczyk weiter: "Ich ging ein bisschen hinter Alex Prémat fest, was mich ein bisschen Zeit gekostet hat." In Runde 40 konnte er den Franzosen schließlich überholen und Platz neun übernehmen. Als vor ihm erst Kristensen und dann Ekström ihre Reifenschäden hatten, rutschte Tomczyk vor auf Rang sieben. Dort blieb er bis zum Zielstrich, auch wenn es in den letzten Runden um ihn herum noch einmal turbulent zuging.

"Jeder hat wegen der Reifenschäden das Tempo verlangsamt", erklärt er. Tomczyk selbst lag direkt hinter Titelfavorit Scheider und ein Angriff nach vorn hätte wenig Sinn gemacht. Er selbst hatte keine Bedenken, sich noch einen zweiten Reifenschaden einzuhandeln, "denn ich hatte meinen zweiten Stopp etwas später gemacht als alle anderen."

Doch es war schwierig für ihn zu fahren: Vorn ging nichts voran und von hinten machten die Verfolger Druck. "Dementsprechend ist alles ein bisschen gefährlich geworden. Der Sicherheit hat es nicht gedient", meint Tomczyk. Zum einen Bestand weiter die Gefahr von Reifenschäden, zum anderen waren im dichten Gedrängel Kollisionen nicht auszuschließen. Das bestägigte der Kontakt zwischen Maro Engel und Alexandre Prémat, die unmittelbar am Heck von Tomczyk ineinanderkrachten. Deshalb ist der Bayer der Meinung, dass ein Abbruch nicht verkehrt gewesen wäre: "Es war nicht Sinn und Zweck, so ein Rennen zu beenden."

Fotoquelle: xpb.cc

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