Einer der Gewinner: Mathias Laudas letzte Runde stand unter einem guten Stern

DTM 2009

— 13.10.2009

Lauda: Mit kühlem Kopf zum Überraschungspunkt

Mathias Lauda war der große Absahner der letzten Runde: Ohne "Harakiri-Aktionen" machte er einen Sprung nach vorn und holte seinen ersten Saisonpunkt

Mathias Lauda hatte in Dijon allen Grund, zu Strahlen. Eigentlich völlig unerwartet katapultierte er sich im Gedrängel der letzten Kurven noch nach vorn auf den achten Platz. damit holte er seinen lang ersehnten ersten Punkt der Saison. Der Mercedes-Pilot hatte schon ein gutes Qualifying und war von Startplatz elf aus ins Rennen gegangen.

"Mein Start war gut, aber in der ersten Runde hatte ich Schwierigkeiten, weil sie mich in jeder Kurve nach außen gedrückt haben. In Kurve vier habe ich dadurch viele Plätze verloren", schildert Lauda gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Der Österreicher kam als 13. aus der ersten Runde. Doch mit dem weiteren Rennverlauf war er sehr zufrieden.

"Mein Auto war richtig gut, sehr konstant. Ich konnte immer schneller fahren als die Jungs vor mir und ich konnte auf die Gruppe mit Oliver Jarvis aufholen. Am Anfang konnte ich auf die Gruppe mit Jarvis aufholen", so Lauda. Nach seinem ersten Boxenstopp kam er hinter Audi-Pilot Mike Rockenfeller zurück auf die Strecke, "ich konnte auch wieder schneller fahren, aber überholen ist sehr, sehr schwierig."

Durch die Strategie kam er dennoch an Rockenfeller vorbei: "Auch auf gebrauchten Reifen war ich schnell. Ich konnte dadurch vorfahren und in der Box überholen. Auch gegen Ende war mein Auto noch gut und konstant und ich konnte auf Maro Engel und Oliver Jarvis aufschließen." Zu diesem Zeitpunkt lag er auf Rang 13.

Vor ihm erwischte es drei Audi-Piloten mit Reifenschäden: Oliver Jarvis, Tom Kristensen und Mattias Ekström. Damit rutschte Lauda in den letzten Runden vor auf Rang zehn. In der vorletzten Runde wurde er von Ekström überholt, doch im letzten Umlauf gelang ihm der Konter: "Ich konnte Ekström in Turn drei außen überholen - das hat Spaß gemacht."

Und in der nächsten Kurve ging es für Lauda noch zwei Plätze weiter nach vorn. Vor ihm gerieten sich Engel und Alexandre Prémat in die Haare, Lauda zog rechts außen vorbei - und war plötzlich Achter. "Man musste kämpfen und zeigen, dass man im Pulk fahren kann. Es hieß: Kühlen Kopf bewahren und keine Harakiri-Aktion starten. Ich bin sauber durchgefahren und konnte ohne Berührung mehrere Autos überholen", erklärt er seine Taktik.

Nach seinem ersten Punktgewinn 2009 ist Lauda nun "hochmotiviert" für das Saisonfinale in Hockenheim: "Dieses Jahr war ich vier Mal unter den ersten Zehn und es hat nie für einen Punkt gereicht. Deshalb war ich oft sehr verärgert. Für meinen Punkt habe ich hart gearbeitet. Ich hoffe, dass es in Hockenheim noch einmal mit den Punkten klappt."

Fotoquelle: xpb.cc

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