Mattias Ekström war im Qualifying nicht zu stoppen

DTM 2009

— 24.10.2009

Qualifying: Ekström Pole - Titelanwärter eng zusammen

Mattias Ekström sicherte sich im Qualifying auf dem Hockenheimring die Pole-Position - Gary Paffett und Timo Scheider auf den Plätzen zwei und drei

Mattias Ekström hatte im Qualifying auf dem Hockenheimring die stärksten Nerven. Er sicherte sich im Q4 mit einer Zeit von 1:32.525 Minuten die Pole-Position. Um ihn herum stehen morgen in der Startaufstellung die beiden Titelanwärter: Gary Paffett (Mercedes) auf Rang zwei neben ihm und Timo Scheider (Audi) auf Rang drei hinter ihm. Platz vier sicherte sich Paul di Resta (Mercedes).

Q1: Spengler verzockt sich

Bereits nach dem ersten Stint in der ersten Session hatten sich die Hauptakteure in die Spitzengruppe vorgefahren. Ekström, Scheider, Paffett und Di Resta blieben deswegen die letzten Minuten in der Box und sparten Reifen. Das galt auch für Schumacher, Kristensen, Tomczyk und Spengler. Für den Kanadier wurde es aber noch mal eng: Er rutschte schnell auf den 14. Rang zurück.

Dann schafften auch noch Jarvis und Lauda den Sprung aus den letzten fünf und schon war das Qualifying für Spengler beendet. Wie auch für Mike Rockenfeller, Sudie Stoddart, Tomas Kostka, Christian Bakkerud, Johannes Seidlitz. Bei Mercedes hat man sich mit Spengler klar verzockt, als man ihn nicht für einen zweiten Stint auf die Strecke schickte. Damit hat man im Kampf um den Meistertitel bereits ein Auto eingebüßt.

Doch Lauda wurde wieder zurückversetzt, da er seine letzte und schnellste Runde zu spät angefangen hatte. "Ich bin sehr enttäuscht", so Lauda. "Aber da war keine karierte Flagge." Für Spengler war die Qualifikation trotzdem gelaufen, Glück hatte Rockenfeller, der weiterfahren durfte. "Es wird schwer von 16, aber es ist noch alles möglich. Ich war Achter und dachte es reicht," erzählte ein schwer enttäuschter Spengler.

Q2: 5:3 für Audi

Gary Paffett wurde von der Rennleitung im zweiten Qualifyingteil genauer unter die Lupe genommen. In der Boxengasse war Scheider auf der "Fast lane" unterwegs und hatte damit Vorfahrt, als plötzlich Paffett aus seiner Box kam und sich direkt vor den Deutschen setzte. Bisher wurde die Untersuchung nicht aufgehoben.

Scheider, Di Resta, Tomczyk, Paffett, Ekström blieben nach ihrem ersten Run in der Box und warteten ab. Kristensen, der noch auf dem Out-Plätzen lag, verbesserte sich in letzter Sekunde auf Rang sieben. Allerdings mussten Jamie Green, Mike Rockenfeller, Ralf Schumacher, Alexandre Prémat, Markus Winkelhock und Katherine Legge frühzeitig aus dem Auto klettern. "Ich hätte heute in den Top acht sein können, doch durch den Ausritt von Katherine Legge war ich irritiert", ärgerte sich Green.

"Es hätte besser sein können", so Rockenfeller. "Aber ich dachte schon im Q1 ich wäre draußen, deswegen ist der zehnte Platz noch okay." Bei Schumacher war ein technisches Problem aufgetreten: "Leider konnten wir es nicht rechtzeitig lösen." Legge sorgte in den letzten Minuten noch für Arbeit bei ihren Mechanikern. Zuerst war sie neben der Strecke und dann hatte die Britin auch noch einen Reifenschaden hinten links, der einige Fahrzeugteile in Mitleidenschaft zog.

Q3: zwei Mercedes, zwei Audi weiter

Nach dem ersten Stint hatten Ekström, Paffett, Scheider und Di Resta die Nase vorne. Bis auf den Schweden fuhren alle Piloten noch mal auf die Strecke, um auf Zeitenjagd zu gehen. Ekström ging nur für die eine Runde raus, um das Reglement zu erfüllen und die Reifen anzufahren.

Die Taktik des Audi-Piloten ging auf und er erreichte Q4, genauso wie Paffett, Scheider und Di Resta. Nicht in die letzte Session schafften es Tom Kristensen, Oliver Jarvis, Martin Tomczyk und Maro Engel. "Ich bin zufrieden mit meinem Platz, da die aktuellen Fahrzeuge einfach schneller sind", freut sich Jarvis. "Jetzt müssen wir hart für ein gutes Rennsetup arbeiten." Auch Engel ist glücklich mit Rang acht: "Das ist ein gutes Ergebnis für uns und die Jahreswagen."

Q4: Ekström holt Pole

Di Resta eröffnete das vierte Qualifying und legte eine Zeit vor. Scheider konnte dessen Zeit knacken und setzte sich vor den Schotten. Paffett katapultierte sich mit zehn Kilo mehr im Auto vor den Deutschen und seinen Rivalen im Titelkampf. Doch die Pole ging an Mattias Ekström, der eine Zeit von 1:32.525 Minuten hinlegte. "Ich hatte ein beschissene Runde", teilte der Schwede über Boxenfunk mit. "Doch die der anderen schien noch schlechter gewesen zu sein."

Damit hat Ekström in der Startaufstellung zum morgigen Rennen Paffett neben sich und Scheider hinter sich stehen. Da könnte es in der ersten Kurve richtig knapp werden. Auch Di Resta hat noch ein Wörtchen mitzureden.

Fotoquelle: xpb.cc

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