Mattias Ekström und Timo Scheider können mit ihrer Leistung zufrieden sein

DTM 2009

— 24.10.2009

Die Audi-Stimmen zum Qualifying

Mattias Ekström holte seine dritte Hockenheim-Pole in Folge, Timo Scheider hat mit Startplatz drei eine gute Ausgangslage: Bei Audi passt's

Audi geht auch in das Finale der DTM 2009 von Startplatz eins. Zum achten Mal im zehnten Rennen holte sich ein Audi A4 DTM die Pole Position. Zum dritten Mal in Folge startet der Schwede Mattias Ekström auf dem Hockenheimring vom besten Startplatz. Tabellenführer Timo Scheider brachte sich als Dritter in eine gute Position, um am morgigen Sonntag seinen DTM-Titel erfolgreich zu verteidigen.

Tom Kristensen hätte den Einzug in das vierte Qualifying-Segment ebenfalls schaffen können, fühlte sich in der Zielkurve jedoch von Gary Paffett irritiert, als dieser in die Boxengasse abbog und verlor dabei die entscheidenden Zehntelsekunden. Der Däne startet vom fünften Platz in sein 60. und letztes DTM-Rennen. Neben ihm steht mit Oliver Jarvis der beste Fahrer eines Vorjahres-A4.

Stimmen zum Qualifying:

Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): "Wir hatten uns das Hauptziel gesetzt, dass Timo unter die ersten vier kommt. Das ist uns gelungen. Beinahe hätte es sogar für die erste Startreihe gereicht. Die Abstände waren am Ende unheimlich knapp. Mattias Ekström auf der Pole, Timo auf drei und Gary Paffett auf Platz zwei ist eine gute Ausgangssituation für ein sehr spannendes Rennen. Denn die beiden, die um die Meisterschaft fahren, stehen unmittelbar beisammen. So etwas wollen die Fans sehen."

Mattias Ekström, Startplatz 1: "Ich hatte in diesem Jahr schon zwei Pole-Positions, nämlich die ersten beiden des Jahres. Damit stand meine Bilanz auf 13 Trainingsbestzeiten. Diese Zahl hat mir allerdings gar kein Glück gebracht. Jetzt habe ich die 14. Pole Position. Hoffentlich ändert sich die Pechsträhne jetzt in eine Glückssträhne."

Timo Scheider, Startplatz 3: "Für uns war es wichtig, nicht den Kontakt nach vorn zu verlieren und nicht noch einmal einen solchen Fehler zu erleben wie in Dijon. Daran, dass ich in Q3 sehr früh losfuhr, hat man gesehen, dass ich kein Risiko eingegangen bin. Dafür haben wir auch die hier und da etwas schlechtere Strecke in Kauf genommen. So konnten wir unsere Performance zeigen, dem Verkehr ausweichen und Risiken vermeiden. Deshalb bin ich sehr glücklich. Ich liege hinter Gary auf Platz drei und wurde nur um zwei Hundertstel geschlagen. Das ist eine gute Ausgangsposition für morgen."

Tom Kristensen, Startplatz 5: "Das war ein sehr interessantes und enges Qualifying zum Saisonende. Platz fünf ist in Ordnung. Ich war mit der Zeit in meiner zweiten Runde zum Schluss sehr nah an der vorherigen, aber ich konnte einfach nicht schneller fahren. Im letzten Sektor fühlte ich mich ein wenig behindert. Es hätte sehr eng werden können. Ich weiß nicht, wie viel mir gefehlt hat, um noch unter die ersten vier zu kommen. Platz fünf ist nicht so schlecht."

Oliver Jarvis, Startplatz 6: "Ein wahrhaftig gutes Qualifying. Ich bin begeistert. Zum Saisonende sind die neuen Autos immer besonders schnell. Deshalb ist es toll, sich auf Platz sechs zu qualifizieren. Alle Sessions liefen gut. Besonders zufrieden bin ich mit der Zeit auf dem zweiten Reifensatz in Qualifying zwei. In Q3 blieb uns nur noch ein Reifensatz. Platz sechs ist deshalb ein gutes Ergebnis."

Martin Tomczyk, Startplatz 7: "Generell war ich heute zufrieden. Doch dann habe ich in Q3 zwei Fehler gemacht. Einmal habe ich mich verbremst vor der Spitzkehre. Dann habe ich mit dem zweiten Reifensatz im letzten Sektor die Zeit verloren. Das ist ein bisschen schade. Ich hatte mir schon vorgenommen, in die vierte Sektion zu kommen."

Mike Rockenfeller, Startplatz 10: "Das war etwas kurios. Eigentlich war ich nach dem ersten Qualifying schon draußen. Als ich schon beim Wiegen war, stellte ich fest, dass ich von Platz 15 auf 14 vorgerückt war, weil Mathias Lauda die Zeit gestrichen wurde. Ich rannte zurück und hatte die Chancen, noch in Q2 zu fahren. Ich wurde Zehnter und zweitbester bei den Audi Jahreswagen. Das ist erfreulich nach der Enttäuschung zu Beginn. Trotzdem kann ich mit der Position nicht ganz zufrieden sein."

Alexandre Prémat, Startplatz 12: "Das war ein sehr schwieriges Qualifying. Ich hätte besser sein können, aber der Luftdruck an der Hinterachse war nicht perfekt. Platz zwölf ist nicht so schlecht. Jetzt hoffe ich auf ein gutes Rennen und auf einen Sieg von Audi."

Markus Winkelhock, Startplatz 13: "In Qualifying eins war mein Audi A4 DTM okay. In Qualifying zwei hatte ich etwas mehr Übersteuern. Am Kurvenausgang und auf der Bremse tänzelte das Auto sehr auf der Hinterachse. Wir müssen überprüfen, wieso das so war. Mit der 13. Position bin ich nicht zufrieden. Mal sehen, vielleicht wird es im Rennen besser."

Katherine Legge, Startplatz 14: "Qualifying eins lief gut. Wir fuhren das gleiche Tempo wie die anderen 2008er-Modelle von Audi. Ich lag sogar unter den ersten acht. Auch in Qualifying zwei lief es gut, bis die linke Hinterradaufhängung brach. So war keine gezeitete Runde mehr möglich. Ich hoffe auf einen besseren Sonntag, denn wir können das Tempo mitgehen."

Hans-Jürgen Abt (Abt-Teamchef): "Es war sehr, sehr eng. Ich bin natürlich glücklich mit der Pole-Position und dem dritten Platz von Timo. Er ist kein großes Risiko eingegangen. Wir sind glücklich. Teil eins unserer Aufgabe ist geschafft. Das heißt aber noch lange nichts. Am Sonntag steht uns ein hartes Rennen bevor. Mercedes gibt nicht auf, das sieht man. Für die Fans wird es ein tolles Rennen. Mattias muss vorne bleiben, Timo muss nichts beweisen. Ein fünfter Platz reicht ihm. Er wird versuchen, einen guten Start zu machen. Wenn Paffett vor ihm liegt, wird er schön hinter ihm herfahren. So die Theorie. Mal schauen, was passiert."

Ernst Moser (Phoenix-Teamchef): "Wir haben an die Leistung vom Frühjahr angeknüpft. Oliver fährt auf Platz sechs das beste Vorjahresauto. Ich bin sehr zufrieden. Auch Alex wäre fast unter die ersten acht gekommen. Die letzte Runde ist ihm leider nicht gelungen, daher Platz zwölf. Aber das Teamergebnis ist sehr gut. Ich freue mich auf das Rennen und hoffe, richtig viele Punkte einzufahren."

Arno Zensen (Rosberg-Teamchef): "Mit 'Rocky' hatten wir Glück, doch nicht in Qualifying eins ausgeschieden zu sein. Mathias Lauda hatte ihn verdrängt. Dann habe ich bei der Rennleitung nachgefragt, denn Mathias war zu spät. Das hatte die Rennleitung zeitgleich ebenfalls erkannt. Mit Platz zehn von 'Rocky' bin ich eigentlich zufrieden - mit Markus Winkelhock nicht. Bei seinem letzten Versuch ging der Reifendruck etwas zu hoch."

Fotoquelle: xpb.cc

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