Das Ende einer Saison: Ralf Schumachers Auto ohne Haube in der Wiese

DTM 2009

— 25.10.2009

Schumacher und das Motorhauben-Déjà-vu

Ralf Schumacher hatte es in Hockenheim schon wieder mit einer fliegenden Motorhaube zu tun: Diesmal war es seine eigene - Ausfall in der zweiten Runde

Ralf Schumacher erlebte beim Saisonfinale in Hockenheim ein Déjà-vu. Beim Auftakt vor rund fünf Monaten wurde seine C-Klasse von der fliegenden Motorhaube seines Kollegen Gary Paffett getroffen. Damals rollte er mit eingedelltem Dach in die Box. Das konnte seinerzeit mit einem Handgriff behoben werden und Schumacher konnte das Rennen fortsetzen.

Diesmal hatte der Mercedes-Pilot weniger Glück. Eigentlich hatte sich Schumacher vorgenommen, von Startplatz elf aus in die Punkte zu fahren. Doch diese Hoffnung musste er in der zweiten Runde bereits aufgeben. Wieder hatte es Schumacher mit einer fliegenden Motorhaube zu tun - doch diesmal war es seine eigene.

Im Getümmel direkt nach dem Start in der Haarnadelkurve wurde er von einem anderen Piloten an der Seite getroffen. "Er hat mir die Motorhaube in einem extrem eigenartigen Winkel sozusagen abgerissen", berichtet der HWA-Fahrer. "Danach war mir schon klar, dass mir jetzt dasselbe passiert, was meinem Teamkollegen am Anfang der Saison passiert ist, weil ich die Motorhaube schon stehen gesehen habe."

Er konnte zwar noch bis in die zweite Runde weiterfahren und sich bis auf Rang neun vorarbeiten, aber dann flog die Haube ab und das Hauptsicherungskabel wurde gleich mit abgerissen. "Danach war natürlich nichts mehr möglich", schildert Schumacher, der seinen Mercedes in der zweiten Runde in der Wiese abstellen musste.

"Teilweise konnte ich etwas dafür, teilweise auch nicht", fährt er fort. Doch eigentlich stelle sich die Schuldfrage sowieso nicht: "Ich weiß auch gar nicht wer es war, da waren so viele Autos, wenn ich ehrlich bin. Da gibt es überhaupt keine Schuld. In so einem DTM-Rennen geht es eben nun einmal knapp zu, das macht die DTM aus, das macht sie auch gleichermaßen interessant."

"Es ist mir das erste Mal in diesem Jahr passiert. Leider Gottes, denn ich wäre das letzte Rennen auch noch gern zu Ende gefahren, aber es hat halt nicht sollen sein", meint er Schulter zuckend.

Fotoquelle: xpb.cc

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