Martin Tomczyk ist derzeit auf Abenteuertour im eisigen Norden Kanadas

DTM 2010

— 11.01.2010

Tomczyk: Arktischer Zehnkampf im Yukon

Kaltes Abenteuer: Martin Tomczyk nimmt derzeit an der berüchtigten "Fulda-Challenge" in Nordkanada teil - Autofahren, Sporteln und Zelten bei minus 40 Grad

Hierzulande gibt es nicht wenige, die hoffen, dass wir bald wieder vom eisigen Griff des Tiefdruckgebiets "Daisy" befreit werden. Doch die hiesigen Temperaturen und Wetterbedinungen sind gar nichts gegen das, was Audi-Pilot Martin Tomczyk derzeit erlebt. Der Rosenheimer nimmt an der berüchtigten "Fulda-Challenge" teil, die nun im Norden Kanadas gestartet wurde und bis zum 19. Januar dauert.

Tomczyk und 19 weitere Teilnehmer stellen sich dort einer Art "arktischem Zehnkampf". Die Promis im Starterfeld sind neben dem DTM Fahrer die Fußball-Europameisterin Inka Grings sowie die Schauspieler Hannes Jaennicke, Andreas Hoppe, Andrea Lüdke und Shary Reeves. Die übrigen Teilnehmer haben sich in Vorausscheidungen qualifiziert. Die Wettkampfleitung hat wieder Hans-Joachim Stuck, der die Region im kanadischen Yukon inzwischen wie seine Westentasche kennt.

Für die Teilnehmer gilt es, bei eisigen Temperaturen um minus 40 Grad Celsius verschiedene Wettkämpfe mit und ohne Auto zu bestehen. Zu gewinnen gibt es Goldnuggets aus der Goldgräberstadt Dawson City. Der Ort im Klondike-Valley wurde durch die Romane von Jack London berühmt.

Die zehnte Auflage der "Fulda-Challenge" wurde in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon gestartet. Hier leben 24.000 der 30.000 Einwohner des nordkanadischen Territoriums. Die übrigen 6.000 Bewohner verteilen sich auf einer Fläche, die eineinhalbmal so groß ist wie die Bundesrepublik. Am Steuer von VW Tiguan geht es von Whitehorse aus über schier endlose schnee- und eisbedeckte Highways Richtung Norden nach Dawson City. Über den Dempster Highway - eine Schotterpiste - fährt der Wettkampf-Tross dann zum Polarkreis.

Unterwegs müssen die Athleten sich bei arktischen Temperaturen in Disziplinen wie Halbmarathon, Schneeschuhlaufen und Schluchtenüberquerung am Seil, sowie SUV-, ATV- und Motorschlittenrennen beweisen. Übernachtet wird trotz der eisigen Kälte in Schneelöchern und Zelten. Das gilt für alle 20 Teilnehmer - egal, ob prominent oder nicht.

Nach den bizarren Eislandschaften des Yukon werden die Teilnehmer in den letzten beiden Tagen der Tour auch die glänzenden Hochhausfassaden der Olympiametropole Vancouver zu sehen bekommen. Obwohl hier das Klima dem in Deutschland ähnelt, wird es für die Athleten nicht angenehmer. Denn die letzten beiden Disziplinen werden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Wasser stattfinden.

Fotoquelle: xpb.cc

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