Mattias Ekström sieht gleich an mehreren Stellen Verbesserungsbedarf in der DTM

DTM 2010

— 26.02.2010

Ekströms Wunschzettel: Mehr Power, weniger Kleinholz

Audi-Pilot Mattias Ekström hat viel Freude an der DTM, sieht in gewissen Punkten aber durchaus Verbesserungsbedarf - Mehr Power ist gewünscht

Die DTM hat Mattias Ekström bislang einige großartige Erfolge beschert, doch ganz zufrieden ist der Schwede mit dem Konzept der Rennserie noch nicht. Ekström setzt seine Hoffnungen diesbezüglich auf die neuen Regeln, die in der übernächsten Saison eingeführt werden sollen. Von diesen Neuerungen verspricht sich der zweimalige DTM-Champion einen noch besseren Wettbewerb.

Im Gespräch mit 'Touring Car Times' erläutert Ekström, welche Baustellen ihm wichtig sind: "Es gibt vier Dinge, die ich gerne verändert sehen würde", so der schwedische Rennfahrer. "Ich wünsche mir mehr Power, breitere Reifen, weniger Aerodynamik und stabilere Fahrzeuge" - auf diese Weise würde die DTM noch spektakulärere Rennen und weitaus packendere Zweikämpfe bieten, meint Ekström.

"Es ist schon vorgekommen, dass ich Manöver durchgezogen habe, die bei Weitem nicht hart waren - aber das Auto war letztendlich dennoch total im Eimer. Ich würde gerne Fahrzeuge sehen, die mehr nach Tourenwagen aussehen. Eben solche Autos, wie wir sie hatten, als die aktuellen DTM-Regeln eingeführt wurden", erläutert der Audi-Fahrer und nimmt auch die Einheitsreifen in die Pflicht.

"Ich hätte gerne haltbarere Reifen. Die gegenwärtigen Pneus lassen sehr schnell nach, wenn du beispielsweise zwei Runden direkt hinter einem Gegner herfährst und in einen Zweikampf verstrickt bist", hält Ekström fest, gibt sich diesbezüglich aber zuversichtlich: "Ich hoffe und glaube, dass die DTM-Techniker eine bessere Lösung finden", sagt der DTM-Titelträger von 2004 und 2007.

Dass mit Audi und Mercedes derzeit nur zwei Marken im Feld vertreten sind, stört Ekström indes kaum: "Wenn du zum Rennen fährst und weißt, dass 20 starke Konkurrenten auf dich warten, dann ist das zufriedenstellend. Der einzige 'Nachteil' dabei ist halt, dass du bei markeninternen Duellen auf der Strecke sehr vorsichtig zu Werke gehen musst", so Ekström. "Aber mehr Hersteller wären klasse."

Fotoquelle: xpb.cc

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