Die DTM fährt in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Rennstrecke von Valencia

DTM 2010

— 25.03.2010

Valencia: Anspruchsvoll und ein bisschen "Micky-Maus"

Beim ITR-Test können sich die DTM-Piloten auch gleich an die Strecke in Valencia gewöhnen, die im Mai erstmals im Rennkalender steht: Erste Eindrücke

Der offizielle ITR-Test in Valencia dient den DTM-Piloten nicht nur dazu, an der Abstimmung ihrer Autos zu feilen und mit den 2010er-Reifen von Dunlop zu arbeiten. Sie können die Tage in Spanien auch nutzen, um sich auf das neue Terrain einzuschießen. Denn Valencia steht in diesem Jahr zum ersten Mal im DTM-Kalender. Auf dem Circuit Ricardo Tormo wird am 23. Mai das zweite Saisonrennen ausgetragen.

Und die Charakteristik der spanischen Strecke ist so, dass es Teams und Fahrern gar nicht schaden kann, sich schon einmal an die Eigenheiten zu gewöhnen. "Die Strecke eine sehr schnelle Turn 1 und dann ein relativ langsames Infield", schildert Titelverteidiger Timo Scheider seine ersten Eindrücke. Der Kurs habe anders als die bekannten DTN-Strecken auch viele Bankings: "Die Streckenabschnitte haben verschiedene Neigungen, nach außen, nach innen und über Kuppen drüber. Von daher ist es relativ anspruchsvoll", hat der Audi-Pilot festgestellt.

Sprich: Valencia hat durchaus seine Tücken. "Wir haben gesehen, dass es schwierig ist, hier eine perfekte Runde hinzubekommen, ohne Fehler zu machen", erklärt Scheider weiter. "Aber das ist eben auch ein Teil der DTM, dass man sich auch erst einmal zurechtfinden muss, wenn man auf so eine Strecke mit so einem Gripniveau kommt."

Mercedes-Pilot Ralf Schumacher kennt Valencia bereits bestens von früheren Formel-1-Tests. Auch er hält den Kurs für "technisch sehr anspruchsvoll mit ein paar schnellen Passagen": "Es ist eine Strecke, auf der es auf sauberes Fahren ankommt und ein gut abgestimmtes Fahrzeug, damit man hier speziell auch im Rennen siegen oder vorn bleiben kann." Da es in Valencia zudem sehr warm werden kann, werden laut Schumacher auch die Reifen beansprucht. Und: "Das Überholen wird hier noch ein anderes Problem, weil nicht allzu viele Möglichkeiten da sind."

Der Meinung, dass die Strecke es technisch in sich hat, schließt sich auch Audi-Jahreswagen-Pilot Markus Winkelhock an: "Sie ist nicht leicht", bestätigt er. Aber: "Trotzdem ist es ein bisschen ein 'Micky-Maus-Kurs', es gibt relativ viele langsame Ecken. Die erste Ecke ist schnell, sie macht unheimlich Spaß. Der Rest ist eher langsam und technisch anspruchsvoll. Aber ich würde sie jetzt nicht zu meinen Lieblingsstrecken zählen."

Fotoquelle: DTM

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