Jamie Green fuhr als bester Jahreswagen-Pilot auf den dritten Platz

DTM 2010

— 25.04.2010

Green: "Ich bin konkurrenzfähiger, als ich dachte"

Jamie Green fuhr mit seinem Jahreswagen auf das Siegertreppchen und freut sich über den gelungenen Saisonstart

Jamie Green wählte beim Saisonauftakt der DTM in Hockenheim eine andere Boxenstopp-Strategie als die meisten seiner Konkurrenten und belegte im Ziel den dritten Platz. Angesichts der Tatsache, dass Green in einem Jahreswagen unterwegs war, stellt diese Podiumsplatzierung eine reife Leistung dar. "Ich bin über das Ergebnis sehr glücklich", so Green anschließend. "Beim ersten Rennen der Saison auf dem Siegertreppchen zu stehen, ist fantastisch, besonders mit einem Jahreswagen."

Um in der DTM ein leistungstechnisch möglichst ausgeglichenes Teilnehmerfeld zu haben, wurde das Mindestgewicht der so genannten Jahreswagen, also der Modelle des Jahrgangs 2008, im Vergleich zum Vorjahr um fünf Kilogramm gesenkt. Trotzdem hatte Green nicht damit gerechnet, um Spitzenpositionen kämpfen zu können.

"Ich bin konkurrenzfähiger, als ich es erwartet hatte. Ich hatte gedacht, dass es die Jahreswagen in diesem Jahr schwer haben würden, aufs Podest zu fahren. Ich bin davon ausgegangen, dass die Neuwagen-Teams ihre Setups verbessern würden, da sie die zweite Saison in Folge mit denselben Autos arbeiten, was normalerweise nicht der Fall ist", analysiert der Brite.

Green war zudem nicht davon ausgegangen, dass die Gewichtsreduzierung der 2008er-Autos helfen würde: "Auch wenn wir nun um fünf Kilogramm leichter sind als vergangenes Jahr, dachte ich immer noch, dass es sehr schwierig werden würde. Daher bin ich recht glücklich, dass wir mithalten können. Ich muss mich bei Persson und HWA bedanken, denn ein guter Fahrer kann ohne ein gutes Auto keinen guten Job machen - und ich habe offensichtlich ein gutes Auto."

Doch Green verdankt seine gute Platzierung nicht nur seinem guten Auto, sondern auch seiner Boxenstopp-Strategie. Der Engländer fuhr zunächst einen längeren Stint als die Konkurrenz. "Deshalb konnte ich nicht in jeder Runde bis zum Maximum pushen. Ich musste etwas mit den Reifen haushalten und deshalb bin ich mit dem dritten Platz wirklich zufrieden."

Paffett und Spengler seien ohnehin nicht einholbar gewesen: "Gary und Bruno waren heute einfach etwas besser. Unser Ziel war es, im ersten Rennen ein paar Punkte mitzunehmen." Dass es auf Anhieb sechs Zähler wurden, hat auch mit den Reifenschäden der Konkurrenz zu tun. "Das Wetter war wärmer, als wir es normalerweise hier in Hockenheim beim Saisonauftakt erwarten", liefert Green eine mögliche Erklärung. "Zudem wird die erste Kurve inzwischen recht schnell durchfahren, sodass die Belastung der Reifen steigt."

Fotoquelle: xpb.cc


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