Mike Rockenfeller kommt als punktbester Audi-Pilot nach Valencia

DTM 2010

— 19.05.2010

Jahreswagen: Rockenfeller rechnet sich Chancen aus

Nach Spa und Eifel heißt die nächste Station für Mike Rockenfeller DTM in Valencia: Die 2008er-Autos sollten dort wieder mitkämpfen können

Mike Rockenfeller ist in den vergangenen Wochen mit der gesamten Rennwagen-Palette von Audi gefahren. Beim DTM-Saisonauftakt in Hockenheim saß er in seinem A4 DTM, bei den 1.000 Kilometern von Spa im Prototyp R15 TDI und am vergangenen Wochenende bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring im R8 LMS. Nun kehrt der Audi-Werksfahrer wieder in den A4 DTM zurück, denn bereits am nächsten Wochenende steht der zweite Saisonlauf der DTM im spanischen Valencia an.

Die Umstellung von einem Renner auf den anderen bereitet Rockenfeller allerdings keine Probleme. "Die Fahrzeuge sind natürlich grundsätzlich ganz verschieden, die Strecken waren ja auch komplett verschieden. Aber im Prinzip mache ich das mit den Umstellungen schon ein paar Jahre. Und eigentlich ist mir das immer sehr gut gelungen", berichtet er. Jetzt konzentriere er sich auf die DTM und auf Valencia, und "da fährt man ein paar Runden und ist dann wieder in dem Auto drin, in dem man gerade fährt."

Voresrt steht mit Valencia und dem EuroSpeedway Lausitz die DTM auf Rockenfellers Einsatzplan, danach geht es mit dem Prototyp R15 TDI zu den 24 Stunden von Le Mans. "Und wenn Le Mans vorbei ist, ist nur noch die DTM im Fokus. Es ist jetzt natürlich ein bisschen stressig, aber ich versuche, die Rennen so erfolgreich wie möglich zu beenden", sagt er.

Und er ist recht optimistisch, dass Valencia auch für ihn als Jahreswagenfahrer erfolgreich verlaufen kann. Immerhin kommt er nach seinem fünften Platz in Hockenheim als punktbester Audi-Pilot nach Spanien. Nun will er sein Konto aufstocken. "Ich war bei den ITR-Tests persönlich zum ersten Mal in Valencia und muss sagen, dass mir die Strecke eigentlich sehr gut gefällt. Sie hat schnelle Passagen und auch relativ schwierige Ecken, wo man in die Kurve reinbremsen muss. Es ist fahrerisch also sehr anspruchsvoll", beschreibt er seine Eindrücke von dem spanischen Kurs.

"Ich glaube dass es vom Auto her beim Test sehr gut ausgesehen hat, wenn man die 2008er- und 2009er-Fahrzeuge miteinander vergleicht", sagt Rockenfeller über das Kräfteverhältnis zwischen den verschiedenen Fahrzeugjahrgängen. "Da das Gewicht so bleibt und Hockenheim sehr ausgeglichen war, denke ich, dass es in Valencia genauso sein wird. Ich hoffe es zumindest. Und dann kann man auch wieder ein spannendes Qualifying und Rennen erwarten. Von daher sehe ich das Ganze sehr positiv, speziell für mich in einem 08er-Audi."

Auch die Reifenprobleme, mit denen seine Audi-Kollegen teilweise noch zu kämpfen haben, bereiten Rockenfeller kein Kopfzerbrechen. "Ich persönlich hatte zum Glück in Hockenheim auch kein Problem, unsere Reifen sahen gut aus. Aber mein Teamkollege Alexandre Prémat, der mit dem gleichen Setup gefahren ist, hatte einen Reifenschaden", berichtet er.

Das Thema Reifen sei "mit Sicherheit ein schwieriges Thema", aber: "Ich kann es in dem Sinne ja nicht beeinflussen und lasse es auf mich zukommen. Ich gebe einfach Gas. Und ich denke, dass wir dort auch nicht in die Probleme hineingeraten werden."

Fotoquelle: xpb.cc


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