Miguel Molina und die anderen Fahrer fanden zunächst so gut wie keinen Grip

DTM 2010

— 21.05.2010

Rutschige Angelegenheit: Kein Grip in Valencia

Im ersten Freien Training in Valencia mussten die Piloten vor allem mit fehlendem Grip kämpfen - Doch die Zuversicht ist groß, dass sich das noch ändert

Die ITR-Testfahrten im März dienten den Teams und Fahrern dazu, die für die DTM neue Strecke in Valencia schon einmal kennenzulernen. Zumindest mit dem Layout sollten nun alle schon bestens vertraut sein. Doch vieles ist jetzt auch anders als bei den Tests. Zum einen sind die Bedingungen durch die wesentlich wärmeren Temperaturen ganz anders.

Und heute im ersten Freien Training wurden alle auch noch von einem massiven Mangel an Grip überrascht. So wurde das Training zu einer rutschigen Angelegenheit - und erarbeitete Setup-Lösungen haben auch noch keine einhundertprozentige Aussagekraft. "Das Gripniveau war auf jeden Fall nicht so gut", bestätigt Audi-Pilot Markus Winkelhock gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Jetzt hoffen wir mal, dass die Strecke bis morgen ein bisschen sauberer gefahren wird und dass es dann besser ist."

Lokalmatador Miguel Molina ist recht zuversichtlich, dass sich das Problem mit weiteren Runden lösen wird: "Am Anfang hat die Strecke keinen guten Grip geboten, aber dann wurde es mit jeder Runde ein bisschen besser. Am Ende war es dann so ähnlich wie beim Test."

Dem pflichtet Audi-Neuwagenpilot Oliver Jarvis, der im Training die Bestzeit holen konnte, bei: "Die Strecke war am Anfang wirklich schlecht, da gab es überhaupt keinen Grip. Aber ich denke, dass sich die Strecke schon während der Session gebessert hat und das morgen weiter tun wird, wenn noch einmal 90 Minuten darauf trainiert wurde. Es braucht einfach mehr Gummi."

Sein Abt-Kollege Martin Tomczyk wundert sich nicht über die rutschigen Verhältnisse zu Beginn des Rennwochenendes: "Denn hier werden ja eigentlich nur Motorradrennen gefahren und die schrubben den Grip weg. Von daher wird der Grip auf alle Fälle noch mehr werden."

Und sollten sich die Gripverhältnisse wider Erwarten bis Sonntag nicht bessern, hätte das laut Mercedes-Pilot Ralf Schumacher sogar durchaus etwas Positives. Denn auf rutschiger Strecke passieren schneller Fehler: "Das hätte sicherlich auch den Vorteil, dass während des Rennens ein bisschen was passiert - mit Überholen und so. Sonst könnte das ziemlich eintönig werden." Denn ansonsten ist Überholen in Valencia weitgehend unmöglich.

Fotoquelle: xpb.cc


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