David Coulthard kommt schon beim zweiten Einsatz immer besser in Fahrt

DTM 2010

— 22.05.2010

Formel-1-Stars: Schumacher nur knapp vor Coulthard

Ralf Schumacher und David Coulthard konnten sich im Vergleich zu Hockenheim um je drei Startpositionen verbessern, zufrieden war aber nur einer von beiden

In Hockenheim belegten die Formel-1-Stars Ralf Schumacher und David Coulthard die Plätze 16 und 17, heute in Valencia konnten sie sich um jeweils drei Positionen auf Rang 13 und 14 verbessern. Doch Coulthard scheint sich langsam näher an seinen früheren Grand-Prix-Rivalen heranzutasten, wie er mit seiner heutigen Leistung unter Beweis stellte.

"Der 14. Platz ist nicht so schlecht, denn in Hockenheim war ich noch der langsamste Mercedes", so der Mücke-Pilot in der 'ARD'. "Es geht jetzt Schritt für Schritt voran und das heute war bereits die erste Verbesserung. Natürlich will ich mehr, keine Frage, aber wenn ich mir die einzelnen Sektorenzeiten anschaue, dann müsste ich vom reinen Speed her noch ein bisschen weiter vorne stehen - vielleicht vor Jamie, auf jeden Fall vor Ralf. Aber eigentlich bin ich nicht unzufrieden."

Obwohl er ein um ein Jahr älteres C-Klasse-Modell fährt, blieb Coulthard auf dem Circuit Ricardo Tormo nur um 93 Tausendstel hinter Schumacher zurück. In Q1 hatte er den Deutschen sogar um 83 Tausendstelsekunden abgehängt. Zum Vergleich: In Hockenheim betrug der Abstand noch 0,430 Sekunden zu seinen Ungunsten. Das zeigt, dass sich Coulthard trotz seiner manchmal etwas lax wirkenden Einstellung immer besser mit den DTM-Boliden anfreundet.

Schumacher tappt indes im Dunkeln: "Beim Test ging es sehr gut, aber wie man heute wieder gesehen hat, fehlt mir jetzt doch einiges zu den Teamkollegen. Das ist schon ein bisschen enttäuschend, weil ich noch nicht mal weiß, wo es ungefähr herkommt. Da muss ich jetzt mal genau reinschauen", ärgert er sich. "Ich mache scheinbar Nuancen falsch, in jeder Kurve ein bisschen. Das addiert sich halt zu dem Abstand, den wir jetzt haben."

Obwohl in Valencia Überholmanöver denkbar schwierig sind, haben beide Mercedes-Stars durchaus Chancen, mit ein bisschen Rennglück unter die besten Acht zu fahren. Aber Coulthard setzt zunächst mal andere Prioritäten: "Ankommen ist das Wichtigste", gibt der 39-Jährige zu Protokoll. "Klar, Punkte wären morgen ein wirklich schönes Ergebnis, aber das Wichtigste ist, so viele Runden wie möglich zu fahren und Erfahrung zu sammeln."

Fotoquelle: xpb.cc


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