Mattias Ekström behielt kühlen Kopf und raste in Valencia auf die Pole-Position

DTM 2010

— 22.05.2010

Ekström: "Das Rennen ist das, was zählt"

Mattias Ekström hofft, dass Audi die Reifenproblematik nun gelöst hat und würde seiner Mutter gern einen Sieg zum 60. Geburtstag schenken

Bei hochsommerlichen Temperaturen musste Mattias Ekström ganz schön schwitzen, als er in Valencia in Q4 darauf wartete, seine finale Attacke zu fahren. Doch der Audi-Schwede behielt kühlen Kopf und schnappte sich mit dem hauchdünnen Vorsprung von 16 Tausendstelsekunden auf Mercedes-Pilot Bruno Spengler die Pole-Position. Es ist Ekströms 15. Pole seiner DTM-Karriere.

Doch Startplatz eins ist nur der erste Schritt zum Erfolg, das weiß auch der Schwede. Er selbst musste in jüngerer Vergangenheit zu oft erleben, wie Siegträume durch Reifenplatzer in Schall und Rauch aufgingen. Zwischen Hockenheim und Valencia hat Audi genau dieses Problem in Angriff genommen, mit Qualitätssicherung und Universitäten zusammengearbeitet und auf der Strecke getestet.

Nun scheint man einen Weg gefunden zu haben, wie man eine gute Performance hinlegen und gleichzeitig die Haltbarkeit der Reifen verlängern kann. Auch ist es Ekström im Qualifying gelungen, seine Pneus bei den sommerlichen Temperaturen in das richtige Arbeitsfenster zu bringen.

"Ich fühle mich schon wohl, das Auto funktioniert sehr gut, das ist gar keine Frage", bestätigt der Schwede in der 'ARD'. Nun gilt es, auch auf dem Spitzenplatz ins Ziel zu kommen: "Ich hoffe, dass wir die Reifenproblematik, die wir am Ende der vergangenen und am Anfang dieser Saison hatten, jetzt im Griff haben. Wir haben schon viel getestet, aber egal wie viel man testet: das Rennen ist das, was zählt. Und morgen drücke ich die Daumen, dass die Reifen halten und dass man ein sauberes Rennen fahren kann."

Die Daumen drücken übrigens auch wieder seine Eltern direkt an der Strecke in Valencia. Mutter Agneta hat vorgestern ihren 60. Geburtstag gefeiert und bekam dafür vom Sohnemann unter anderem eine Mitfahrt im Renntaxi geschenkt. "Meine Mama hat vor eineinhalb Jahren oder so zu meinem Vater gesagt, dass es zum 60er nett wäre, einmal mit einem DTM-Auto zu fahren. Und das hat sie gestern bekommen", berichtet Ekström. "Wir sind drei Runden gefahren und das war schon eine schöne Geschichte. Denn sie hat mich meine ganze Karriere an unterstützt, von 15 bis jetzt und sie ist nie mitgefahren. Das war das erste Mal."

Mama Agneta Ekström hatte auf alle Fälle ihren Spaß, "und dass ich heute auf der Pole stehe, macht die ganze Sache noch ein bisschen süßer - und morgen wird es vielleicht noch besser." Ein Sieg würde die Geburtstagsfeiern wohl perfekt abrunden.

Fotoquelle: xpb.cc


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