Miguel Molina drückte sich im Rennen beherzt an Gary Paffett vorbei

DTM 2010

— 24.05.2010

Molina: Zweikampftraining beim Heimrennen

Miguel Molina stürzte sich bei seinem Heimrennen in Valencia beherzt in den Zweikampf mit Gary Paffett - Am Ende bekam er doch noch einen Punkt

Miguel Molina zeigte bei seinem Heimrennen in Valencia keinen Respekt vor großen Namen. Die Punkteränge vor Augen stürzte sich der Audi-Rookie in der Schlussphase beherzt in einen Zweikampf mit dem früheren Champion Gary Paffett. Dabei konnte er den Mercedes-Star sogar überholen. "Der Fight war eine gute Erfahrung für mich", berichtet Molina gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Auch das Austragen von Rad-an-Rad-Duellen steht schließlich auf dem Lehrplan eines DTM-Anfängers.

Für Paffett war die Erfahrung allerdings nicht so toll. Da der Brite zuvor im Zweikampf gegen Alexandre Prémat schon seinen Außenspiegel verloren hatte, sah er Molina nicht ankommen. Und der Spanier habe sich mit einer solchen Vehemenz an ihm vorbeigedrückt, dass er "einen der härtesten Schläge", abgekommen habe "die ich je in einem DTM-Wagen erhalten habe." Nach dem Rennen waren an Paffetts Auto sogar noch die Abdrücke von Molinas Reifen zu sehen. Und der Brite stieß heftige Flüche über den jungen Spanier aus. Seiner Meinung nach war die Attacke zu hart.

Der Fight mit Paffett sei schon hart gewesen, räumt Molina ein, "aber ich war innen. Wir haben uns eben berührt und in der letzten Kurve haben wir uns nocheinmal berührt. Dabei hat er mich dann wieder überholt." Damit verlor Molina den gewonnen achten Platz wieder an Paffett. Doch da Martin Tomczyk nach dem Rennen aus der Wertung genommen wurde, rückten alle einen Platz nach vorn, der Spanier wurde doch noch Achter und holte in seinem zweiten DTM-Rennen seinen zweiten Punkt.

Ansonsten zieht Molina eine gemischte Bilanz über sein Heimrennen. "Ich habe einen sehr guten Start gemacht, aber in der ersten Runde war ich zu konservativ", berichtet er. "Ich habe zwei Positionen verloren. Hinter den anderen herzufahren war nicht einfach, da ich den Grip verloren habe. Wir haben versucht durch die Boxenstopps zu überholen, aber beim zweiten ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich bin nicht optimal zwischen den Mechanikern zum Stehen gekommen und so habe ich viel Zeit verloren."

Er sei in der ersten Runde auch deshalb zu konservativ gewesen, weil ihm einfach noch die Tourenwagenerfahrung fehlt, räumt der Audi-Rookie ein: "Ich bin bisher nur Formelrennen gefahren und bin bisher nur zwei Rennen im Tourenwagen gefahren."

Das dritte folgt in zwei Wochen auf dem EuroSpeedway Lausitz. Über diese Strecke weiß der junge Spanier noch gar nichts: "Ich war dort noch nicht, versuche mich aber bestmöglich vorzubereiten."

Fotoquelle: xpb.cc


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