Mattias Ekström war als Dritter bestplatzierter Audi-Pilot

DTM 2010

— 05.06.2010

Die Audi-Stimmen zum Qualifying

Mattias Ekström ist als Dritter auch in der Lausitz die Speerspitze bei Audi, Mike Rockenfeller und Timo Scheider in Startreihe drei, Enttäuschung bei Martin Tomzyk

Mit vier Fahrzeugen auf den ersten sieben Startpositionen geht Audi auf dem EuroSpeedway Lausitz in das dritte Saisonrennen der DTM 2010. Die Speerspitze bildet dabei erneut Valencia-Sieger Mattias Ekström, der im Qualifying die drittbeste Zeit erzielte. Mit einer Zeit von 1:18.973 Minuten musste sich der Schwede aus dem Abt-Team beim Kampf um die Pole-Position nur knapp den beiden Mercedes-Piloten Paul Di Resta (1:18.772) und Bruno Spengler (1:18.807) geschlagen geben.

Zweitbester Audi-Pilot im Qualifying war Mike Rockenfeller, der im 2008er-A4 des Phoenix-Teams in beiden freien Trainingssitzungen am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag jeweils Bestzeit gefahren war und den "Shoot-out" um die besten vier Startpositionen als Fünfter um lediglich 62 Tausendstelsekunden verpasste. Dem amtierenden DTM-Champion Timo Scheider gelang mit Startplatz sechs sein bisher bestes Qualifying-Ergebnis der laufenden Saison. Rang sieben sicherte sich Rockenfellers Teamkollege Alexandre Prémat.

Martin Tomczyk (Starplatz zehn), Miguel Molina (Startplatz elf) und Oliver Jarvis (Startplatz 13) schieden in Q2 aus, Markus Winkelhock (15.) und Katherine Legge (18.) bereits im ersten Qualifying-Segment.

Die Stimmen zum Qualifying:

Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): "Das war ein sehr enges Qualifying. Wie immer tun wir uns hier auf dem EuroSpeedway etwas schwer. Trotzdem muss man sehen: Es stehen vier Audi unter den ersten sieben und Mattias (Ekström) in der zweiten Startreihe auf Platz drei. Wir konzentrieren uns darauf, im Rennen etwas Gutes daraus zu machen. Ich blicke mit Zuversicht auf den Sonntag."

Mattias Ekström: "Es ist immer schön, ein Rennen aus einer vorderen Position zu beginnen. Startplatz eins ist natürlich am schönsten. Heute waren wir nur gut genug für Platz drei. Damit muss ich zufrieden sein. In der Vergangenheit ist es uns hier bei trockenem Wetter immer schwer gefallen. Es ist noch ein weiter Weg bis zu einem guten Rennergebnis am Sonntag."

Mike Rockenfeller: "Danke an das Team Phoenix. Es hat mir wieder einen guten Audi hingestellt, wie schon bei den beiden vergangenen Veranstaltungen. Q4 wäre auch heute möglich gewesen. Aber das gilt für viele andere auch. Mir haben knapp sieben Hundertstel gefehlt. Ich bin trotzdem super zufrieden mit Platz fünf und optimistisch für das Rennen."

Timo Scheider: "Positiv ist, dass wir über die drei Rennwochenenden hinweg einen Fortschritt erkennen. Natürlich ist Platz sechs kein Traumergebnis, aber es ist die dritte Startreihe. Strategisch können wir also etwas erreichen. Ich bin erleichtert, dass wir über dieses Wochenende eine etwas bessere Leistung hinbekommen haben. Von Startplatz sechs ist vielleicht sogar ein Podium möglich."

Alexandre Prémat: "Das war ein gutes Qualifying, in dem beide Autos des Teams Phoenix wieder bis ins dritte Segment kamen - das war bei diesen knappen Abständen alles andere als einfach. Für morgen habe ich eine gute Basis. Mit einem perfekten Start sind viele Punkte möglich, vielleicht sogar ein Podium. Am Freitag waren wir über eine Renndistanz sehr stark."

Martin Tomczyk: "Das war bescheiden. Ich konnte einfach keine schnelleren Zeiten fahren. Warum das so war, müssen und werden wir analysieren. Mir war recht schnell klar, dass wir nicht die Zeiten der anderen fahren konnten. Mir fehlte eine halbe Sekunde."

Miguel Molina: "Das Qualifying war nicht fantastisch. Es ging hier wirklich eng zu. Mercedes war heute etwas schneller als wir. Im Hinblick auf das Rennen bin ich aber ganz zuversichtlich."

Oliver Jarvis: "Das war sehr enttäuschend. Das zweite Freie Training war schon nicht ganz so einfach. Auch im Qualifying waren wir nicht schnell genug. Uns steht noch ein langer Abend mit viel Arbeit bevor. Das Merkwürdige ist: Mit der grundlegenden Balance bin ich ganz zufrieden. Aber der Grip ist einfach überall nicht gut genug. Daher sind wir so langsam."

Markus Winkelhock: "Ehrlich gesagt habe ich nach den Freien Trainings nichts Großartiges erwartet. Bereits in diesen Trainings waren wir viel zu langsam. Ich kam die ganze Zeit mit dem Auto nicht zurecht. Wir bekamen die Reifen einfach nicht zum Arbeiten. Mit Platz 15 bin ich natürlich nicht zufrieden."

Katherine Legge: "Wir haben zwar seit dem Freien Training Fortschritte gemacht, aber mir unterlief ein Fehler, der uns etwas Zeit gekostet hat. Aber 'Winki' und ich sind im hinteren Teil der Zeitenliste. Wir haben also ein Problem, das wir lösen müssen. Es ist schwer, das Phänomen zu erkennen. Wenn wenigstens klar eine Richtung erkennbar wäre. Dabei arbeitet das Team methodisch und logisch systematisch alles ab."

Hans-Jürgen Abt (Abt-Teamchef): "Ich glaube, man hat gesehen, dass es wahnsinnig eng war. Wir haben alles versucht, um das Letzte herauszuholen. Das ist uns nicht ganz geglückt. Mit Platz drei sind wir in Schlagdistanz. Wir müssen eine gute Abstimmung fürs Rennen finden, um voll angreifen zu können."

Ernst Moser (Phoenix-Teamchef): "Es ist schön, dass die älteren Autos in diesem Jahr konkurrenzfähig sind. In jedem Training waren wir ganz vorn dabei. Das Qualifying war etwas schade: Mit beiden Autos fehlte uns nicht viel zu den ersten vier. Aber ich bin total zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Mit den Startplätzen fünf und sieben können wir sehr viel vom Rennen erwarten."

Arno Zensen (Rosberg-Teamchef): "Wir sind im gesamten Team ziemlich ratlos. Uns fehlt über eine Sekunde - und zwar bereits am gesamten Wochenende. Wir wissen nicht warum. Auch bei den neuen Autos gibt es ein ähnliches Bild: Der eine kommt mit den Reifen zurecht, der andere nicht. Mehr wissen wir noch nicht."

Fotoquelle: xpb.cc


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