David Coulthards Aufwärtstrend wurde im Rennen recht jäh gestoppt

DTM 2010

— 07.06.2010

Coulthard: "Shit happens"

Bis zum Rennen hatte David Coulthard in der Lausitz ein gutes Wochenende, doch gleich nach dem Start war alles schnell vorbei: "Konnte nicht viel ausrichten"

DTM-Neuling David Coulthard schreitet weiter mit Riesenschritten nach vorn. An seinem erst dritten Rennwochenende schaffte er es bereits, sich konstant auf vorderen Plätzen einzureihen. Im ersten Training auf dem EuroSpeedway Lausitz wurde er Sechster, dann Dritter und im Qualifying stellte er seine C-Klasse auf Startplatz acht. Sein sechster Platz im Warmup ließ die Hoffnung aufkommen, dass er diese gute Ausgangslage im Rennen auch nutzen kann.

"Bis zum Rennen hatten wir ein gutes Wochenende", pflichtet Coulthard gegenüber 'Motorsport-Total.com' bei. Doch mit dem Rennstart war die Herrlichkeit vorbei. Erst kam er nicht richtig weg, dann endeten alle seine Ambitionen, weil er in den Crash von Alexandre Prémat mit Mattias Ekström verwickelt wurde.

"Mein Start war wieder richtig schlecht", gibt der Mercedes-Star zu. "Ich hatte viel zu viel durchdrehende Reifen und verlor einige Positionen. Da brauche ich einfach noch etwas mehr Erfahrung. Starts kann man ja schließlich trainieren. Im Rennen ist es aber immer anders."

In den ersten beiden Kurven sei dann "alles vergleichsweise normal" gelaufen. Doch dann crashten vor ihm die beiden Audi-Piloten. Coulthard konnte nicht mehr ausweichen und krachte in den querstehenden Ekström. "Sehr viel konnte ich beim Zwischenfall um Mattias nicht ausrichten", sagt der Schotte. "Da siehst du halt nicht, was alles passiert, wenn es so viel Qualm gibt. Ich fuhr auf der rechten Seite durch den Staub und er rollte etwas zurück. Shit happens."

Coulthard chauffierte seine arg ramponierte C-Klasse zurück an die Box und es sah so aus, als ob er aufgeben musste. Doch sein Mücke-Team reparierte die Schäden unter Hochdruck und er konnte das Rennen noch einmal aufnehmen. Allerdings musste er das Auto nach wenigen Runden dann engültig abstellen.

"Die Jungs haben die Schäden repariert, doch es fühlte sich danach noch immer seltsam an. Wir wissen nur: Die Aufhängung wurde ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. An eine Weiterfahrt war unter diesen Umständen nicht zu denken", schildert Coulthard. "Ich hätte gerne noch einige Runden zurückgelegt, denn für mich wäre das ein gutes Training gewesen. Es gab aber keine Möglichkeit, den Schaden rasch zu beheben."

Fotoquelle: xpb.cc


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