Mike Rockenfeller und das Phoenix-Team kommen aktuell hervorragend zurecht

DTM 2010

— 11.06.2010

Phoenix: "Das motiviert ungemein"

Die jüngsten Erfolge sind Grund zur Freude beim Phoenix-Rennstall: Teamchef Ernst Moser ist hochzufrieden mit den bisherigen DTM-Ergebnissen

Nach drei von zehn Rennen zur DTM steht Phoenix mit 18 Punkten auf Platz zwei der Teamwertung - als bestes Audi-Team. "Das ist zwar nur eine Moment-Aufnahme, jedoch eine sehr schöne", sagt Phoenix-Teamchef Ernst Moser. "Und das motiviert die gesamte Mannschaft ungemein." Beim DTM-Rennen auf dem EuroSpeedway am ersten Juni-Wochenende zeigte das Team aus Meuspath am Nürburgring erneut eine starke Leistung.

Nach Platz fünf in Hockenheim und Rang sechs im spanischen Valencia kam Mike Rockenfeller mit dem roten S-Line-Audi in der Lausitz als Vierter ins Ziel und war damit sogar bester Audi-Pilot. Zudem konnte der 26-Jährige am Freitag und Samstag mit den Bestzeiten in beiden Freien Trainings glänzen, im Qualifying bestätigte er mit Position fünf seine Leistungsstärke.

"Einerseits haben wir mit dem 2008er-Audi ein ausgereiftes Fahrzeug, mit dem man nicht zuletzt auf Grund des Gewichtsvorteils von 25 Kilogramm in diesem Jahr sehr gut vorne mitfahren kann, andererseits sind die aktuellen Erfolge auch das Produkt aus akribischer Arbeit und Erfahrung", meint Moser. "Derzeit passt alles perfekt und es macht uns großen Spaß."

"Fahrer und Ingenieure verstehen sich sehr gut, arbeiten sehr effizient unterschiedliche Aufgaben ab, und deshalb haben wir in kurzer Zeit wertvolle Daten und Ergebnisse. Das ist ein riesiger Vorteil", erläutert der gebürtige Schwabe. Dazu kommt auch, dass mit Jürgen Jungklaus und Laurent Fedacou zwei erfahrene Renningenieure mit Rockenfeller und Alexandre Prémat zusammenarbeiten.

"Erfahrung, Vertrauen und Harmonie spielen eine wichtige Rolle - nicht zu vergessen ein eingespieltes und engagiertes Team", so Moser. Das weiß auch Rockenfeller zu schätzen: "Phoenix hat mir wieder einen sehr guten Audi hingestellt, die Boxenstopps waren super, ich bin total zufrieden", so der Neuwieder, der sich im Rennen in der Lausitz erfolgreich gegen den massiv drängenden Gary Paffet im Mercedes wehrte und mit zwölf Punkten als zweitbester Audi-Pilot Sechster in der Meisterschaftstabelle ist.

Auch Teamkollege Prémat, zuletzt Dritter in Valencia, hatte mit dem blauen TV-Movie-Audi als Siebter des Qualifyings beste Aussichten, im Rennen weit vorne zu landen und für das Audi-Team Phoenix ein noch besseres Gesamtergebnis zu erzielen. Doch der Franzose warf diese Chance schon nach wenigen Metern weg und verursachte einen Unfall, bei dem auch Audi-Speerspitze Mattias Ekström ins Aus befördert wurde.

"Ich entschuldige mich bei 'Eki' und bei Audi", so Prémat kleinlaut. Der Ärger war aber groß, auch bei Teamchef Moser: "So etwas darf einfach nicht passieren. Er hat damit nicht nur sich selbst geschadet, sondern auch Phoenix und vor allem Audi. Wir haben jetzt vier Wochen Zeit, uns auf das Rennen auf dem Norisring vorzubereiten. Darauf freuen wir uns sehr, denn da rechnen wir uns wegen des Gewichtsvorteils sehr gute Chancen aus."

"Wenn alles passt, könnte sogar ein Podiumsplatz möglich sein. Das wäre ein absoluter Traum. Wir werden jedenfalls nicht nachlassen und weiterhin hart für den Erfolg mit und für Audi arbeiten", gibt das Teamoberhaupt zu Protokoll. Während der WM-Pause der DTM wird Phoenix nicht nur der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die Daumen drücken, sondern auch weitere Rennen bestreiten.

Am Samstag, dem 12. Juni 2010, starten Frank Stippler und Hans-Joachim Stuck im Bilstein-Audi R8 LMS beim vierten Lauf zur VLN Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring. Zuletzt hatte Phoenix bei den dortigen 24 Stunden mit Dennis Rostek, Luca Ludwig, Markus Winkelhock und Marc Bronzel den dritten Platz auf dem Podium erkämpft und damit Audi den erneuten Sieg in der GT3-Klasse beschert.

Fotoquelle: xpb.cc


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