Mattias Ekström sorgte im heißen ersten freien Training für die Bestzeit

DTM 2010

— 02.07.2010

1. Freies Training: Audi-Quartett an der Spitze

Audi wartet schon lange auf einen Sieg auf der "Heimstrecke" - Zeigt das freie Training die richtige Richtung?

Im ersten freien Training auf dem Norisring hatte Mattias Ekström mit einer Zeit von 49.090 Sekunden in letzter Minute die Nase vorne. Rang zwei belegte sein Markenkollege Timo Scheider, der bis dahin Platz eins inne hatte, gefolgt von Martin Tomczyk auf Platz drei. Alexandre Prémat im 2008er Audi komplettierte das Audi-Quartett an der Spitze.

Schnellster Mercedes-Pilot war Maro Engel im 2008er Boliden auf dem fünften Rang. Platz sechs belegte nach dem 90-minütigen Training Mike Rockenfeller. Ralf Schumacher platzierte sich als bester 2009er Mercedes auf der siebten Position. Vorjahressieger Jamie Green beendete die Session auf dem achten Platz. Bruno Spengler und David Coulthard beschließen die Top 10. Eigentlich ist der Norisring "Mercedes-Land". Ob die Stuttgarter geblufft haben, wird erst das morgige Qualifying zeigen.

In dieser Saison konnten die Jahreswagen schon mehrfach beweisen, dass sie 2010 durchaus in der Lage sind, aus eigener Kraft aufs Podium zu fahren. Auch auf dem Norisring haben die 2008er Boliden die Chance in die Spitzengruppe vorzudringen. Diese Tendenz zeigte auch das erste freie Training am Freitagnachmittag. In der ersten Hälfte des freien Trainings hatte Green den Platz an der Spitze für sich gepachtet. Hinter dem Briten wechselten sich die einzelnen Jahreswagen ab. Erst Prémat konnte den Briten von Platz eins verdrängen.

Doch der Franzose konnte sich dort nicht lange halten. Rund eine halbe Stunde vor Schluss tauchten die ersten 2009er Boliden in Person von Spengler und Scheider an der Spitze auf. Auch Schumacher platzierte sich immer wieder in den Top 3. Stets in der Spitzengruppe vertreten war DTM-Neuling Coulthard. Er hatte schon beim vergangenen Saisonlauf auf dem Lausitzring angedeutet, dass ihm der Stopp-and-Go-Kurs in Nürnberg liegen könnte.

In den letzten 20 Minuten konnte Susie Stoddart nicht mehr am Training teilnehmen. Die Britin hatte sich vorne rechts die Radaufhängung beschädigt und musste in der Box bleiben. Sie hat erst morgen früh im zweiten freien Training die Chance ihren Boliden weiter abzustimmen. Mit Abstand fleißigster Pilot war Gary Paffett, der 71 Runden absolviert hatte.

Fotoquelle: xpb.cc


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