David Coulthard findet, dass es Spaß macht, auf dem Norisring zu fahren

DTM 2010

— 02.07.2010

Coulthard: "Die Strecke macht Spaß"

Bisher kannte David Coulthard den Norisring nur aus der Zuschauerperspektive, jetzt auch aus dem Cockpit - Platz zehn im ersten Freien Training

Das echte Monaco kennt David Coulthard wie seine Westentasche, nicht nur von unzähligen Formel-1-Grand-Prix, sondern auch als Anwohner. Nun lernt er auch das "fränkische Monaco" kennen, genauer gesagt den Norisring in Nürnberg. Den kannte er bisher nur aus der Zuschauerperspektive, von seinem DTM-Besuch im vergangenen Jahr.

Heute nun hat der Schotte seine ersten Runden auf dem Stadtkurs am Dutzendteich gedreht. "Da draußen ist es ziemlich uneben. Man merkt, dass die Strecke nur temporär genutzt wird", schildert der Mercedes-Pilot gegenüber 'Motorsport-Total.com' seine Eindrücke. "Aber die Strecke macht Spaß zu fahren. Hier gut auf der Bremse zu sein, ist eine Herausforderung. Manchmal bremst du viel zu spät und verlierst an Traktion."

Coulthard nennt als Wunschziel für dieses Wochenende, den Sprung in die Top 10 zu schaffen. Im ersten Freien Training ist ihm das mit dem zehnten Platz schon einmal gelungen, lange Zeit lag er auch ganz vorn in den Top 3. Der Stopp-and-Go-Kurs kommt dem Fahrstil des Schotten entgegen. Am schwierigsten ist für ihn das richtige Anbremsen und gleichzeitige Einlenken in schnelle Kurven, um den nötigen Schwung mitzunehmen. In den beiden Kehren und der einen Schikane am Norisring kann er das tun, was er aus der Formel 1 gewohnt ist: Hart bremsen, lenken und wieder Gas geben.

Dennoch würde der Mercedes-Neuzugang noch nicht sagen, dass der Norisring "seine" Strecke ist. Denn: "Das ist eine Strecke auf der es von Vorteil ist, wenn du Erfahrung hast und die fehlt mir natürlich. Die Charakteristik ist anders und auch die Mauern. Vielleicht wird sie nächstes Jahr meine Strecke, aber dieses Jahr muss ich noch lernen."

Ungewohnt ist für Coulthard auch, dass die Strecke mit ihren 2,3 Kilometern so kurz ist und die Rundenzeiten damit weit unter einer Minute liegen. Das bringt mit sich, dass er und die anderen im Qualifying mehr als nur eine schnelle Runde am Stück drehen werden, um die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Im Rennen ändert sich für ihn aber nichts: "Das Rennen geht über eine gesamte Distanz und nicht über eine Runde. Von daher ändern es gar nichts. Du musst in kürzester Zeit vom Start ins Ziel kommen." Und das hat er sich vorgenommen.

Fotoquelle: xpb.cc


Weitere DTM Themen

News

Top 10: Die ältesten DTM-Sieger der Geschichte

News

DTM 2016: Die Top 10 Crashes

News

"Eki" und sein Traum von der DTM: Power, Grip, stabile Autos

News

Timo Glock: Ganze DTM-Saison hätte anders laufen können...

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.