Bruno Spengler vergab die Pole-Position in der Dutzendteichkehre

DTM 2010

— 03.07.2010

Spengler: Kleiner Fehler in der Dutzendteichkehre

Bruno Spengler war auf Pole-Kurs, machte dann aber in der letzten Kehre einen Fehler: Mit Startplatz zwei ist der Mercedes-Kanadier dennoch mehr als zufrieden

DTM-Spitzenreiter Bruno Spengler war in der Qualifikation auf dem Norisring schon auf Pole-Position-Kurs. Nach den ersten beiden Sektoren in Q4 sah es ganz danach aus, als ob der Kanadier sich den besten Startplatz holen knnte. Doch als er ber die Ziellinie kam, war die berraschung perfekt: Mercedes-Kollege Ralf Schumacher steht auf der Pole, Spengler war knapp sieben Hundertstelsekunden langsamer und ist Zweiter.

Doch Spengler ist darber alles andere als enttuscht. "Dafr gibt es keinen Grund. Ralf hat heute einen perfekten Job gemacht, er war das ganze Wochenende ber stark", erklrt der Kanadier. Er selbst hat in Q4 in der letzten Kurve, der Dutzendteichkehre, einen kleinen Fehler gemacht, der etwas Zeit gekostet hat. "Meine ersten beiden Sektoren in Q4 waren recht gut. Aber das gehrt dazu. Man versucht am Norisring immer, hart zu bremsen und ich bin sicher, dass keiner die wirklich perfekte Runde hatte, denn das ist recht schwierig. Von daher bin ich mit meinem zweiten Platz sehr zufrieden", so Spengler.

Es sei fr ihn und fr das Team gut, dass er in der ersten Reihe steht: "Wir haben zwei Autos in der ersten Reihe und Jamie Green ist Dritter, das ist gut fr die Jungs, die so hart arbeiten bei dieser Hitze. Es ist fr uns hart, aber auch fr sie, wenn sie in ihren Overalls die Boxenstopps absolvieren mssen und auch nachts arbeiten mssen. Sie haben auch ein gutes Ergebnis verdient."

Spengler hat am Norisring schon zweimal gewonnen, 2006 und 2007. Nun geht er hier aber zum ersten Mal als DTM-Spitzenreiter in das Rennen an der Steintribne. Das ist fr ihn aber kein Grund, mit Blick auf die Gesamtwertung weniger zu riskieren. "Ich denke nicht, dass ich an meiner Herangehensweise viel ndern werde", sagt er. "Ich nehme mehr oder weniger jedes Rennen, wie es kommt und ich versuche, das Beste herauszuholen."

"Ich werde mich morgen auf den Start konzentrieren, versuchen, den bestmglichen Start zu machen und dann werden wir sehen", blickt Spengler voraus. "Es wird ein sehr langes Rennen, es wird sehr warm, 82 Runden sind hier ein langer Weg. Ich werde mein Bestes geben, schon im Warmup und dann im Rennen und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt. Ich denke heute nicht zu viel ber die Meisterschaft nach."

Fotoquelle: xpb.cc


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