Mike Rockenfeller kam auf dem Norisring nicht richtig in Schwung

DTM 2010

— 05.07.2010

Rockenfeller: Auf dem Trockenen sitzengeblieben

Mike Rockenfeller hatte von Startplatz 16 aus auf den angekündigten Regen gehofft, doch der blieb in Nürnberg aus - Diesmal "einfach nicht schnell genug"

Beflügelt von seinem Le-Mans-Sieg hatte sich Mike Rockenfeller für das DTM-Wochenende auf dem Norisring einiges vorgenommen. Auf dem Stadtkurs, auf dem Jahreswagen siegen können, hatte er den Einzug in Q4 und im Rennen vordere Plätze angepeilt. Doch für den Audi-Piloten lief es das ganze Wochenende nicht rund, am Ende musste er sich im Rennen mit dem zwölften Platz begnügen.

Dass es doch nicht so gut laufen würde, hatte sich Rockenfeller schon nach den freien Trainings gedacht. Denn er kam mit dem Auto überhaupt nicht klar und hatte unter anderem Probleme mit der Bremse. Im Qualifying kam das ernüchternde Ende schon in Q1, mehr als Startplatz 16 sprang für den Le-Mans-Sieger nicht heraus.

Rockenfeller war klar, dass von dort aus in einem trockenen Rennen nicht viel möglich ist. "Deshalb haben wir auf Regen gehofft und das Auto auch ein bisschen auf Regen gebaut. Denn ich hatte ja nichts zu verlieren", berichtet er gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Doch die angekündigten Gewitterschauer blieben aus, Rockenfeller blieb buchstäblich auf dem Trockenen sitzen.

"Ich hatte einen ganz guten Start, habe dann in der ersten Runde leider wieder eine Position gegen Coulthard verloren, weil Di Resta im Schöller-S gedreht wurde. Ich musste lupfen und da ist David dann mit mehr Schwung aus dem Schöller-S vorbeigekommen", lässt er das Rennen Revue passieren. Ohne Regen ging es in den folgenden 82 Runden auch nicht weiter nach vorn als auf Platz zwölf.

"Hätten wir den zweiten Stopp vielleicht eine Runde früher gemacht, wäre P10 drin gewesen, wenn ich vor Paul rausgekommen wäre. Mehr war nicht drin. P10 war realistisch möglich, mehr nicht", weiß der Phoenix-Pilot. "Sonst muss ich sagen: Ich war hier am Wochenende einfach nicht schnell genug. Das Auto hat mir nicht gelegen und die Strecke anscheinend auch nicht. Wie auch immer: In Kombination waren wir einfach zu langsam. Und das war auch im Rennen so. Von daher: Abhaken, es ist vorbei und jetzt gehen wir in ein paar Wochen zum Nürburgring."

Fotoquelle: xpb.cc


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