Kann wieder lachen: Maro Engel nach der Begegnung mit Miguel Molina

DTM 2010

— 06.07.2010

Engel: Trotz allem ein Schritt nach vorn

Maro Engel musste auf dem Norisring erneut mit den Rennschicksal hadern, kann dem vergangenen Wochenende aber auch Positives abgewinnen

Auch im vierten Rennen der Saison schien Maro Engels C-Klasse auf die Konkurrenz wie ein Magnet zu wirken. Diesmal war es der junge Audi-Spanier Miguel Molina, der Engel aufs Korn nahm. Als Engel Molina überrunden wollte, kam es zur Kollision. Der Mercedes-Pilot war links innen schon fast an dem A4 vorbei, als Molina nach links zog und Engels rechtes Hinterrad traf.

Für Molina war das Rennen damit beendet, der Spanier kassierte zudem eine Verwarnung und eine Geldstrafe von 2.000 Euro wegen Missachtens der blauen Flaggen und gleichzeitigen Verursachens eine Kollision. Engel konnte zwar weiterfahren, sein rechtes Hinterrad war aber beschädigt. "Der Stoß von Molina war, naja, ich bin echt sprachlos", sagt er gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Zwei blaue Flaggen waren draußen, er bekam die Funknachricht, dass er blaue Flaggen hat und dann fährt er mir ins Auto und beschädigt mir das Rad hinten rechts. Das ist wirklich nicht in Ordnung. Selbst wenn wir im Positionskampf gewesen wären, er fährt mir hinten ins Rad, was will er da?"

Engel verpasste schließlich als Neunter die Punkteränge knapp. Und abgesehen von dem Zwischenfall mit Molina zieht er relativ zufrieden Bilanz. "Es war schön, mal wieder ein Rennen zu fahren, wo ich mit anderen Leuten um Positionen kämpfe, auch wenn es leider keine Punkte geworden sind." Denn die ersten drei Saisonrennen waren für ihn bereits nach Kollisionen in der Startphase gelaufen.

"Ich bin nach dem Rennen durchaus positiv gestimmt. Ich habe dieses Wochenende nicht das Maximum geholt, das lag aber vor allem am Qualifying", betont der Mücke-Pilot weiter. Dort lief es auch schon besser als an den bisherigen Rennwochenenden, allerdings traf er seine letzte Runde in Q2 nicht zu 100 Prozent und verpasste Q3 ganz knapp. So stand er auf Startplatz neun, die Top 5 wären am Samstag aber durchaus drin gewesen.

Im Rennen war Molina dann nicht das einzige Problem. Er wurde oft aufgehalten und ruinierte sich dabei die Reifen. So war er eigentlich schneller unterwegs als Audi-Pilot Alexandre Prémat, kam aber nicht an ihm vorbei. "Es war eigentlich jedes Mal das Gleiche: Wenn ich an Alexandre Prémat rangekommen bin, haben hinter ihm die Reifen relativ schnell den Geist aufgegeben. Denn im Schöller-S fehlte es einfach an Downforce und da leiden die Reifen ein bisschen. Und dann bin ich eben zurückgefallen."

Also lautet Engels Norisring-Fazit: "Mit einem besseren Startplatz wäre sicher mehr drin gewesen, aber es war auf jeden Fall ein Schritt nach vorn."

Fotoquelle: xpb.cc


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