So wird der Doppelparcours im Münchener Olympiastadion aussehen

DTM 2010

— 11.07.2010

DTM im Olympiastadion: Das sagen die Piloten

Die DTM lädt 2011 erstmals zum Spektakel ins Münchener Olympiastadion: Die meisten Piloten sind begeistert von der Idee, andere sind gespannt, wie es wird

Nach langjährigen Gesprächen und Planungen ist es soweit: Die DTM gastiert 2011 erstmals in Münchener Olympiastadion. Im ersten Jahr ist das Spektakel als Showevent geplant, wenn sich das Konzept bewährt, soll ein Meisterschaftslauf daraus werden. 'Motorsport-Total.com' hat sich unter den Fahrern umgehört, was sie von der Idee halten. Manche sind gespannt wie es wird, die meisten aber fiebern dem Spektakel schon entgegen.

"Für mich ist ein Stadion ein ziemlich kleiner Ort für eine Rennstrecke", ist Mercedes-Fahrer Gary Paffett ein bisschen skeptisch. Ein Doppelparcours, auf dem jeweils zwei Fahrer im K.O.-System gegeneinander fahren, sei gut für das Race of Champions, "aber ich weiß nicht, ob es auch gut für DTM-Autos ist. Mal sehen, wie es wird."

Titelverteidiger Timo Scheider glaubt, dass das Spektakel "ganz spannend und interessant sein kann". Er ist aber der Meinung, dass man daraus keinen Meisterschaftslauf machen sollte, "weil es zu eng und unvorhersehbar ist." Aber: "Ich finde gut, dass man sich Gedanken macht, mit der DTM dahin zu gehen, wo die Zuschauer sind. Man hat mit Schanghai ein Rennen, das vielleicht dem einen oder anderen nicht schmeckt, aber für die Autoindustrie sehr wichtig ist. Da muss man einfach einen Kompromiss für beide finden. Ich hoffe, dass wir in München eine gute Show erleben. Ich werde auf jeden Fall dabei sein", sagt der Audi-Pilot.

Oliver Jarvis gehört zu jenen Piloten, die sich schon auf den Auftritt in München freuen. "Ich denke, das wird genial", ist der Audi-Brite begeistert. "Das ist ein toller Weg, die DTM zu präsentieren - aber in einem anderen Stil. Vielleicht erreichen wir damit Leute, die sonst nicht an die Rennstrecke kommen können."

Ähnlich äußert sich sein Markenkollege Alexandre Prémat: "Es könnte ein richtig gutes Rennen werden. Es ist mehr oder weniger wie ein Race of Champions. Wenn sie machen können, wäre es schön, wenn es Teil der Meisterschaft wird. Vielleicht ist es attraktiver für die Fans - es ist nicht wie ein richtiges Rennen, aber es ist anders."

Sein Phoenix-Kollege Mike Rockenfeller findet das Thema DTM im Olympiapark "cool": "Ich finde es gut. Lassen wir uns mal überraschen, wie es wird und wie es rüberkommt." Mercedes-Pilotin Susie Stoddart ist überzeugt: "Es wird super, wenn ich höre, was sie planen. Es sollte wirklich toll werden."

Und für ihren Kollegen Maro Engel ist ein Rennen im Olympiastadion ohnehin etwas ganz Besonderes: Schließlich ist er gebürtiger Münchener. "Ich war im Olympiastadion und habe dort als kleines Kind Fußballspiele geschaut", erzählt der Mücke-Pilot. "Da war immer eine geile Stimmung, total enthusiastisch und deshalb glaube ich, dass es eine tolle Sache wird und etwas, worauf man sich sehr freuen kann. Generell herrscht in so einem Fußballstadion einfach eine tolle Atmosphäre."

Fotoquelle: DTM


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