Mike Rockenfeller im 2008er Audi war im 2. freien Training nicht zu schlagen.

DTM 2010

— 07.08.2010

2. Freies Training: Jahreswagen wieder vorne

Audi-Pilot Mike Rockenfeller mit Bestzeit im zweiten Freien Training auf dem Nürburgring - Fünf Audi vorn, die Jahreswagen können erneut auftrumpfen

Im zweiten Freien Training auf dem Nürburgring überraschte in den letzten Minuten kein Mercedes die Audi-Fraktion. Und so hatten nach den 90 Minuten fünf Fahrzeuge der Ingolstädter die Nase vorne. Mike Rockenfeller sicherte sich mit einer Zeit von 1:23.667 Minuten den ersten Rang. Er zeigte damit erneut, dass mit den Jahreswagen zu rechnen ist.

Nur ganz knapp dahinter folgte Audi-Neuwagenpilot Martin Tomczyk mit einem Rückstand von 0,013 Sekunden. 0,055 Sekunden langsamer als der Spitzenreiter war Markus Winkelhock im 2008er-Audi. Mattias Ekström und Miguel Molina folgen auf den Positionen vier und fünf. Schnellster Mercedes-Pilot war Paul Di Resta auf Rang sechs mit einem Rückstand von 0,381 Sekunden auf Rockenfeller.

Doch auch hinter dem Schotten platzierten sich mit Oliver Jarvis und Timo Scheider zwei weitere Audi-Piloten. Ralf Schumacher und Gary Paffett komplettierten die Top 10. 50 Minuten vor Schluss musste Paffett unfreiwillig die Box ansteuern. Sein Mercedes war vorne links an einem Randstein hängengeblieben, einige Teile wurden dabei beschädigt. Doch sein Team war fix und der Brite konnte bald wieder auf die Strecke zurückkehren.

Wieder hatte Audi die Nase von Anfang an vorne. Erstaunlicherweise belegte Molina lange den ersten Rang, gefolgt von drei Markenkollegen. Zwar wurde er in der Folge nach hinten durchgereicht, der Spanier konnte sich aber wieder nach vorne arbeiten.

Fleißigster Pilot war Alexandre Prémat im Audi-Jahreswagen. Der Franzose absolvierte 36 Runden und beendete das freie Training auf dem elften Rang. Jamie Green, Sieger vom Norisring, platzierte sich überraschend nur auf der 17. und vorletzten Position. Dafür konnte DTM-Neuling Congfu Cheng auf Platz 14 und damit vor David Coulthard fahren.

Wie schon im gestrigen ersten freien Training konnten sich die Jahreswagen-Piloten in die Spitzengruppe mischen. Sie können hier ihren Gewichtsvorteil gegenüber den aktuellsten Versionen ausspielen. Doch wie immer gilt: Erst nach dem Qualifying weiß man, wie schnell der einzelne Pilot wirklich ist.

Fotoquelle: xpb.cc


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