Mike Rockenfeller schrammte als Neunter knapp an den Punkterängen vorbei

DTM 2010

— 10.08.2010

Moser: "Heimspiel anders vorgestellt"

Das Phoenix-Team hatte sich für das Heimrennen auf dem Nürburgring vordere Platzierungen ausgerechnet, doch diesmal musste man eine Nullnummer hinnehmen

Den Nürburgring in Sichtweite hatte sich das Phoenix-Team aus Meuspath in der Eifel auf das fünfte Rennen der DTM-Saison 2010 vorbereitet. Vor dem Heimspiel war man optimistisch und das nicht ohne Grund. Audi war bisher auf dem Nürburgring immer schnell, im vergangenen Jahr holten die Ingolstädter sogar einen Vierfachsieg. Markus Winkelhock zeigte damals als Vierter, dass auch mit dem Jahreswagen einiges möglich ist.

Doch statt kräftig Punkte zu sammeln, gab es eine Nullnummer für das Phoenix-Team. Mike Rockenfeller war zwar bester Fahrer eines Audi-Jahreswagens, verpasste aber als Neunter die Punkteränge knapp. Und für Alexandre Prémat war das Rennen in der achten Runde beendet, nachdem er von Oliver Jarvis von der Strecke und in den Reifenstapel geschoben wurde.

"Unser Heimspiel hatten wir uns anders vorgestellt", räumt Teamchef Ernst Moser auf der Internetseite des Teams ein. "Wir hatten uns sehr gute Chancen auf vordere Platzierungen im Qualifying und im Rennen ausgerechnet. Daraus wurde leider nichts. Nur als es nicht um Startplätze und Punkte ging, waren wir ganz vorne. Bis zum nächsten Lauf in Zandvoort gibt es Einiges aufzuarbeiten."

Im ersten Freien Training am Freitag belegten Rockenfeller und Prémat die Plätze drei und fünf, im zweiten Freien Training am Samstag glänzte Rockenfeller sogar mit der Bestzeit, Prémat landete auf Rang elf. Doch im Qualifying lief es dann plötzlich gar nicht mehr. Prémat hatte Probleme mit seinem zweiten Reifensatz und kam nur auf Startplatz 16. Rockenfeller schaffte es zwar bis in Q2, wurde dann aber von Susie Stoddart blockiert, die von ihrem Team bei der Ausfahrt aus der Box fälschlicherweise die Information bekam, die Strecke sei frei. Rockenfeller startete noch einen Versuch, hatte dann aber auch Gripprobleme und kam nur auf Startplatz 13.

Beide Phoenix-Piloten erwischten dann einen hervorragenden Start ins Rennen. Doch Rockenfeller wurde schon in der ersten Runde von einem Markenkollegen abgedrängt und verlor alle gewonnen Plätze wieder. Und Prémat, der sich stark bis auf den neunten Platz nach vorn gekämpft hatte, landete beim Versuch, Jarvis zu überholen, im Reifenstapel.

"Das war kein guter Tag für Audi, Mercedes war sehr stark. Auch wir konnten mit den Vorjahreswagen das Tempo der Vorjahres-Mercedes kaum mitgehen. Wir müssen analysieren, warum wir zu langsam und nicht konstant genug waren", resümiert Ernst Moser. "Mike hat getan, was möglich war. Platz neun war heute das Optimum. Alexandre musste es probieren und sein Markenkollege hätte ihm den Platz lassen müssen."

Zufrieden ist Moser aber mit der Arbeit seiner Boxenmannschaft: "Die beiden Boxenstopps von Rocky waren super, absolut perfekt. In der Addition beider Stopps war nur ein Auto um eine Zehntelsekunde schneller." Jetzt blickt der Teamchef nach vorn: "In der DTM geht es jetzt Schlag auf Schlag. In den nächsten zehn Tagen bereits wir uns nun akribisch auf das sechste von elf Rennen in Zandvoort vor. Das ist eine tolle Strecke, auf der wir immer schon gerne gefahren sind und wo wir wieder ein gutes Ergebnis einfahren wollen."

Fotoquelle: xpb.cc


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