Martin Tomczyk möchte in der Meisterschaft Punkte gutmachen

DTM 2010

— 20.08.2010

Zandvoort: Zuversicht auf (fast) allen Seiten

Egal ob Audi oder Mercedes, Neu- oder Jahreswagenlager: Die meisten Piloten starten mit einem gewissen Optimismus in das Rennwochenende in Zandvoort

In der DTM geht es nun nach zwei langen Pausen Schlag auf Schlag. Nur zwei Wochen nach dem Eifelrennen auf dem Nürburgring geht es nun im niederländischen Zandvoort weiter. Und zum Start ins Rennwochenende herrscht bei - zumindest fast - allen Beteiligten eine gewisse Zuversicht.

So will Audi im Titelkampf endlich wieder an Boden gut machen und verhindern, dass die Konkurrenz aus Stuttgart enteilt. "Zandvoort und Brands Hatch sind solche Strecken, die uns eigentlich immer gut liegen", sagt Martin Tomczyk stellvertretend für die Ingolstädter. Auch er persönlich hofft, dass seine Pechsträhne nun zu Ende geht: "Ich habe dort immer gute Erfahrungen gemacht. Schauen wir mal, wo wir dort rauskommen." Doch der Bayer warnt vor zu viel Enthusiasmus: "Allerdings war der Nürburgring auch eine Strecke, wo wir immer gut waren, aber da waren nun drei Mercedes vorne. Also dürfen wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen."

Sein neuer Abt-Teamkollege Oliver Jarvis, der gerade einmal fünf Punkte auf seinem Konto hat, hofft, dass nun auch für ihn persönlich eine Wende kommt: "Ich bin froh, dass zwei meiner Lieblingsstrecken vor uns liegen. Wenn ich es in Zandvoort nicht hinbekomme, dann wissen wir, dass ich Probleme habe", bekennt der Brite. Denn in Zandvoort war er bisher besonders erfolgreich: "Ich war dort im vergangenen Jahr auf der Pole-Position und bin im Rennen Zweiter geworden. Ich hätte es ohne den kleinen Fehler gewinnen können. Ich freue mich auf Zandvoort und hoffe, dass ich das Auto zum Arbeiten bekomme, so wie ich es mag. Aber wir müssen abwarten."

Mercedes-Pilot Paul Di Resta gehört zu jenen, die vor Optimismus strotzen: "In Zandvoort waren wir im vergangenen Jahr sehr stark, weshalb ich zuversichtlich bin", lautet sein Ausblick. Da ist Teamkollege Ralf Schumacher schon skeptischer: "Zandvoort wird sicherlich nicht leicht. Das ist eine Strecke, die mir bisher noch nie gelegen ist. Aber schauen wir mal. Wir werden die Daten vom letzten Jahr noch einmal durchgehen. Was man falsch gemacht hat, was man wo besser machen kann als Fahrer. Der Rest wird sich dann ergeben."

In die Top 8 und damit in die Punkteränge drängt es auch die Jahreswagenfahrer, zum Beispiel Audi-Pilot Mike Rockenfeller. "Zandvoort sollte uns liegen. Ich bin zuversichtlich, dass es dort wieder in die Punkte geht", sagt er.

Mercedes-Jahreswagenfahrer Jamie Green hofft, dass er in diesem Jahr die Zandvoort-Performance von 2009 wiederholen kann: "Im vergangenen Jahr haben wir uns dort als Siebte qualifiziert und es war das Rennen nach dem Norisring, das wir gewonnen hatten. Deshalb waren wir zu dem Zeitpunkt recht schwer. Wenn man das bedenkt, sah es nicht so schlecht aus, auch wenn wir im Rennen etwas zu kämpfen hatten."

Doch es sei schwer, konkrete Vorhersagen zu treffen: "Auf manchen Strecken, auf denen wir uns im vergangenen Jahr schwertaten, sind wir in diesem Jahr gut. Am Nürburgring habe ich in Q2 die zweitschnellste Zeit gesetzt, also die zweitschnellste Zeit des Wochenendes, wohingegen wir im vergangenen Jahr nicht so konkurrenzfähig waren. Die Reifen sind in dieser Saison einfach etwas anders."

Jahreswagenkollege Maro Engel jedenfalls ist mit einem guten Gefühl nach Zandvoort gereist: "Ich bin mental befreit von der Last, die ersten Punkte holen zu müssen. In Zandvoort werden wir wieder angreifen und mal schauen, ob wir wieder punkten können wie im Vorjahr."

Und sein Mücke-Teamkollege David Coulthard? Der kennt den Dünenkurs schon seit ganz langer Zeit: "Als ihr in der Schule wart, bin ich in Zandvoort Rennen gefahren", witzelt er. "1991 glaube ich. Da habe ich gewonnen. Ich war mal gut. Beurteilt mich nicht aufgrund meiner Performance hier in der DTM. Schaut in die Geschichtsbücher, ich habe früher gewonnen!"

Fotoquelle: xpb.cc

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