Alexandre Prémat lieferte im Training eine sensationelle Vorstellung ab

DTM 2010

— 20.08.2010

Prémat will Bestzeit nicht überbewerten

Mehr als eine halbe Sekunde Vorsprung, aber Alexandre Prémat ist nach dem Training in Zandvoort weiterhin auf der Hut vor Mercedes

Das Phoenix-Team sorgte im heutigen Freien Training in Zandvoort für eine Überraschung: Alexandre Prémat fuhr in 1:33.274 Minuten Bestzeit und setzte sich damit vor seinem Stallgefährten Mike Rockenfeller an die Spitze. Differenz: 0,519 Sekunden! Der Vorsprung auf den schnellsten Mercedes-Piloten (Maro Engel/4.) betrug sogar 0,685 Sekunden.

Prémat gilt als Zandvoort-Spezialist (Siege unter anderem beim Formel-3-Masters und in der Euroserie), außerdem ist Audi auf der niederländischen Strandstrecke traditionell gut unterwegs. Dennoch will er das Trainingsergebnis nicht überbewerten: "Vor zwei Wochen war Jamie Green im Training auch 17., im Qualifying aber Dritter. Wir müssen aufpassen", warnt er vor verfrühter Euphorie. "Von deren Spielchen dürfen wir uns aber gar nicht ablenken lassen, denn unsere einzige Aufgabe ist es, so schnell wie möglich und damit auch so weit vorne wie möglich zu sein."

Sein 2008er-Audi sei heute in den Longruns konstant gewesen, dennoch war nicht alles perfekt: "Das Auto war schwierig zu fahren, auch wenn es schnell ist. Nur mit frischen Reifen funktionierte es ein bisschen besser", analysiert der Franzose. "Heute Abend müssen wir hart arbeiten, um gegen Mercedes eine Chance auf die erste Reihe zu haben, denn am Nürburgring waren wir am Freitag auch vorne, aber im Qualifying hatten wir keine Chance. Das Auto ist noch lange nicht perfekt."

Wichtig wird sein, konsequent auf das Qualifying hinzuarbeiten, denn von einer konkurrenzfähigen Rennpace kann man sich in Zandvoort traditionell nur wenig kaufen: "Das Qualifying ist der wichtigste Teil des Wochenendes, weil man kaum überholen kann. Mit einem guten Startplatz kannst du das Rennen besser planen, denn selbst wenn du um eine Sekunde langsamer bist, kannst du hier deine Position verteidigen", weiß Prémat.

Rein aus Fahrersicht freut er sich nicht nur wegen des positiven Auftakts auf das bevorstehende Wochenende. Kurven wie Sheivlak, Marlboro oder Renault lassen jedes Racerherz höher schlagen - auch jenes von Prémat: "Es macht Spaß, auf dieser Strecke zu fahren, weil das Limit recht breit ist. Die schnellen Kurven sind wirklich schwierig. Zandvoort ist eine echte Rennstrecke, nicht wie Nürburg- oder Norisring", teilt der Phoenix-Pilot mit.

Fotoquelle: xpb.cc

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