Ralf Schumacher bekommt sein DTM-Auto immer besser in den Griff

DTM 2010

— 21.08.2010

Schumacher happy: Aufwärtstrend hält an

Mit dem achten Startplatz auf seiner "Katastrophen-Rennstrecke" Zandvoort bestätigt Ralf Schumacher seinen Aufwärtstrend in der DTM

Als Mercedes Ralf Schumacher auch für 2010 wieder eine aktuelle C-Klasse zugestand, war klar, dass sich der ehemalige Formel-1-Star im Vergleich zu seinen ersten beiden DTM-Jahren deutlich steigern muss. Diese Steigerung blieb zunächst aus, aber spätestens seit der sensationellen Pole-Position auf dem Norisring scheint sich ein klarer Aufwärtstrend zu konsolidieren.

Schumacher legte auf dem Stadtkurs zwar einen Frühstart hin und konnte seine Pole-Position nicht ausnutzen, doch auf dem Nürburgring sammelte er als Sechster seine ersten Punkte und auch im heutigen Qualifying in Zandvoort zog er - 15 Tausendstelsekunden vor Mike Rockenfeller - ins dritte Qualifying ein. Dort belegte er den achten und letzten Platz, aber angesichts der Tatsache, dass Zandvoort nicht zu seinen Lieblingsstrecken gehört, ist dieses Abschneiden beachtlich.

Kein Grip mit dem letzten Reifensatz

"Ein, zwei Plätze mehr wären vielleicht drin gewesen, aber aus welchen Gründen auch immer ging das mit dem letzten Reifensatz nicht. Ich hatte damit von Anfang an keinen Grip. Aber es hätte schlimmer sein können, vor allem in Zandvoort", analysiert Schumacher, der sich ein solches Ergebnis "schon erhofft" hatte, aber: "Sicher war ich mir nicht, denn diese Strecke war bisher immer eine Katastrophe für mich."

"Aber es scheint sich - Gott sei Dank - doch ein bisschen was in die richtige Richtung zu verändern", so der 35-Jährige, dem anzusehen ist, dass er an der DTM derzeit richtig Spaß hat. Im dritten Jahr scheint er seinen Tourenwagen endlich in den Griff zu bekommen: "Ich fange langsam an, mit dem Auto zu fahren, nicht mehr umgekehrt. Das Hauptproblem war das Bremsen und das Einlenken. Das kriege ich jetzt etwas besser koordiniert."

Für morgen hofft er auf einen guten Start und eine erste Runde ohne Rangeleien, "dann schauen wir mal". Auf der Strecke Gegner zu überholen, sei nicht realistisch: "Überholmanöver gibt es hier nur, weil die Reifen sehr stark abbauen und weil Fehler passieren, zum Beispiel beim Bremsen oder wegen Übersteuern. Man sieht öfter mal ein Auto durch den Dreck fahren. Aber wenn zwei Autos gleich schnell sind und keiner einen Fehler macht, dann geht es nicht."

Schlechte Wettervorhersage

Zandvoort stehe auch für einen hohen Reifenverschleiß, doch das könnte morgen hinfällig sein, wenn es wie prognostiziert regnen wird. Schumacher wünscht sich trockene Bedingungen. Sollte alles so laufen, wie er sich das vorstellt, dann könnten zum zweiten Mal hintereinander Punkte möglich sein, denn im Mercedes-Lager rechnet man genau wie am Nürburgring damit, im Renntrimm schneller zu sein als die Audis.

"Im Verhältnis zu Audi müssen wir uns nicht verstecken, auch wenn die sich dieses Wochenende ein bisschen leichter getan haben", sagt Schumacher über die am Freitag gesehene Longrun-Performance. "Aber die waren hier letztes Jahr auch schon stark. Trotzdem glaube ich, dass wir morgen ganz gute Chancen haben sollten - warum nicht? Bisher haben wir für das Rennen eigentlich meistens den besseren Job gemacht..."

Fotoquelle: xpb.cc

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