Ab geht die Post: David Coulthard würde gerne auch 2011 in der DTM antreten

DTM 2010

— 24.08.2010

Coulthard möchte sich 2011 in der DTM beweisen

Mercedes-Fahrer David Coulthard denkt ernsthaft über die Fortsetzung seiner DTM-Karriere nach, will aber keinem Nachwuchspilot in die Parade fahren

Lange hielt es David Coulthard nicht im Renn-Ruhestand, denn schon nach wenigen Monaten zog es den Schotten erneut an die Strecke. So fährt der ehemalige Formel-1-Pilot seit diesem Jahr in der DTM und lässt dort immer wieder aufblitzen, dass er mit seinen 39 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört. Ganz im Gegenteil: Coulthard kann sich sehr gut vorstellen, auch 2011 in der DTM aktiv zu sein.

Dies bestätigt der Mercedes-Fahrer am Rande des Rennwochenendes in Zandvoort: "Ich habe ein sehr positives Gefühl, was die Fortsetzung dieser Reise angeht", kommentiert Coulthard sein Engagement in der DTM. "Ich muss mich einmal mit Norbert (Haug, Mercedes-Sportchef; Anm. d. Red.) unterhalten. Das ist bisher nicht passiert - weil es bislang keinen Bedarf gegeben hat."

"Irgendwann werden wir uns aber zusammensetzen und dann wird er mir entweder sagen, dass es sich einrichten lässt oder eben auch nicht. Wir werden sehen", sagt der Routinier. "Ich sehe das aber so oder so entspannt, denn wenn es möglich ist, dann bin ich definitiv interessiert. Wenn nicht, dann wäre es nicht das Ende meines Lebens", gibt Coulthard zur Saisonhälfte 2010 zu Protokoll.

"Es wäre allerdings schade, eine Saison zu lernen und dann im nächsten Jahr nicht zu versuchen, es besser zu machen. Wenn ich dann immer noch nicht gut bin, sollte ich aufhören und den Platz für jemand anderen frei machen", findet Coulthard, setzt sich aber nicht unter Druck: "Ich hatte eine tolle Karriere und möchte, dass das Kapitel DTM ein gutes wird." Ein Hindernis wolle er nicht darstellen.

"Ich will der Karriere eines anderen Fahrers nicht im Wege stehen", hält der 39-Jährige fest. "Auf der Rennstrecke kämpfe ich natürlich hart, aber abseits davon habe ich nicht vor, jemanden ins Abseits zu drängen, der vielleicht jünger ist und eine große Zukunft hat. Für dieses Jahr habe ich niemanden rausgedrängt", meint Coulthard und verweist darauf, dass er Mathias Lauda nicht ausgebootet habe

"Mathias ist nicht mehr hier, doch mir wurde gesagt, dass es mit ihm sowieso nicht weitergegangen wäre. Das war die Chance für mich", beschreibt Coulthard diese Situation. Und wie ist es um die Ambitionen des Ex-Red-Bull-Fahrers bestellt? Lockt ein Neuwagen? Coulthard winkt ab: "Wie könnte ich auf Basis meiner Leistungen irgendetwas einfordern?", fragt "DC" nach dem Zandvoort-Rennen.

Der schottische Rennfahrer gibt sich betont realistisch: "Sind wir doch mal ehrlich: Ich bin nicht der schnellste Jahreswagen-Fahrer, aber nur der verdient es meiner Meinung nach, um ein neues Auto anzuklopfen. Alles andere wäre nicht fair", erklärt Coulthard. Der frühere Formel-1-Pilot wartet noch darauf, erstmals in die Punkte zu fahren. In den bisherigen sechs Rennen hatte dies nicht geklappt.

Fotoquelle: xpb.cc

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