Markus Winkelhock würde gern mal wieder die DTM-Zielflagge sehen

DTM 2010

— 02.09.2010

Audi-Piloten hoffen auf enge Zweikämpfe

Audi will sich nach der Zandvoort-Schlappe in Brands Hatch endlich wieder an der Spitze zeigen - Wolfgang Ullrich: "Wollen es zum Guten wenden"

Während Mercedes den fünften Sieg in Folge anstrebt, will Audi endlich mal wieder nach vorne kommen. Selbst nach der Pole-Position in Zandvoort hatten die Ingolstädter in den niederländischen Dünen im Rennen das Nachsehen. "Brands Hatch wird ein sehr enges und ein sehr spannendes Rennen. Ich sehe dort auch sehr viele Autos auf ganz, ganz engem Niveau", sagt Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich vor dem Gastspiel in Großbritannien.

"Selbstverständlich werden wir versuchen, dort die Nase vorne zu haben, den Tick schneller zu sein und vielleicht auch einmal nicht sagen müssen: 'Ach, jetzt ist uns schon wieder etwas passiert.' Daran wird gearbeitet", erklärt Ullrich. "Von der Performance her, sind wir auf einem sehr, sehr ähnlichen Niveau. Insbesondere in Brands wird sich das wieder bestätigen. Wir wollen es einfach mal für uns zum Guten wenden können."

Auf diese Wende wartet Martin Tomczyk seit vielen Wochen. "Die Performance von Mercedes in Zandvoort war sehr gut. Jetzt müssen wir einmal schauen, wie ihre Performance in Brands Hatch ist", sagt der Allgäuer, der in den Niederlanden nur einen Punkt holte. "Ich gehe davon aus, dass es dort sehr ausgeglichen und erneut hart umkämpft sein wird. Wir müssen einfach schauen, dass wir dort aussortiert hinkommen und Punkte gutmachen."

Einen ansprechenden Trend zeigte zuletzt Oliver Jarvis, der nun zum Heimspiel fährt. "Ich freue mich auf Brands Hatch und ich mag auch Oschersleben, was danach kommt. Aber ich hatte bereits vor Zandvoort große Hoffnungen. Ich reise optimistisch nach Brands Hatch, aber wir müssen auch realistisch sein: Wir haben vor Brands einiges an Arbeit zu erledigen, um dann hoffentlich wieder Punkte zu holen. Ich warte immer noch darauf, um Podestplätze und Siege zu kämpfen", so der Brite.

Die große Frage ist, wie sich die "Jahreswagen" auf dem kurzen Indy-Kurs in Brands Hatch schlagen werden. "Ich war letztes Jahr nicht schlecht", sagt Mike Rockenfeller, der 2009 auf Platz sieben ins Ziel fuhr. "Brands Hatch liegt uns sicherlich. Es ist eine sehr kurze Strecke, sehr eng - da muss alles passen. Es ist aber nichts, wo ich sagen könnte: Dort gewinne ich!"

"Ich bin froh, dass die Pause nicht so lange ist - so wie es im Moment läuft", meint Markus Winkelhock. "Am Nürburgring bin ich 300 Meter weit gekommen, in Zandvoort null Meter. Ich bin nach wie vor motiviert. Ich war letztes Jahr vom Speed her ganz gut mit dabei. Deswegen hoffe ich, dass es dieses Jahr wieder so ist und ich hoffe, dass das Glück mehr auf meiner Seite ist."

Fotoquelle: xpb.cc

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