Die Strecke in Brands Hatch wurde komplett neu asphaltiert

DTM 2010

— 03.09.2010

Anspruchsvolle Aufgabe auf neuem Asphalt

Brands Hatch aus Reifensicht: Neuer Belag des kürzesten Kurses im DTM-Kalender ist weniger aggressiv - Gripniveau muss erst neu kennengelernt werden

Die DTM macht Station im Mutterland des Motorsports. Im britischen Brands Hatch wird an diesem Wochenende (3. bis 5. September) das siebte Rennen des Jahres ausgetragen. Der Traditionskurs vor den Toren Londons ist mit 1,929 Kilometern die kürzeste Strecke im DTM-Kalender. Dabei betreten die Piloten der Tourenwagenserie Neuland. "Das Gastspiel in Großbritannien verspricht Spannung", sagt Michael Bellmann, Leiter Motorsport bei Dunlop.

Brands Hatch wurde neu asphaltiert. Die Fahrer müssen das Gripniveau des Kurses erst kennen lernen. Nachdem die Dunlop-Experten die Streckenoberfläche analysiert haben, steht fest: "Der neue Asphalt ist nicht so rau wie im Vorjahr, bietet jedoch ein ähnlich gutes Gripniveau, so dass sich als Folge auch die erforderlichen Einstellwerte ändern werden", erklärt Dunlop-Manager Bellmann. Egal, ob Setup, Fahrlinie oder die Entwicklung von Rundenzeiten und Gripniveau: In diesem Jahr werden in Brands Hatch die Karten neu gemischt. Um für jedes Fahrzeug das optimale Setup zu erarbeiten, stehen die Dunlop-Ingenieure den DTM-Teams als kompetente Ansprechpartner zur Seite.

Des Weiteren brilliert die britische Rennstrecke mit einem abwechslungsreichen hügeligen Layout und Kurven, die nicht einsehbar sind. Hinzu kommen Bodenwellen sowie teilweise nach außen abfallende Kurven. Das Streckenlayout bietet eine anspruchsvolle Kombination von Rechtskurven. Deshalb werden vor allem die linken Reifen belastet. Es gibt lediglich zwei Linkskurven und eine sehr kurze Gegengerade ohne Seitenlast auf den Reifen. So werden die Fahrzeuge in Brands Hatch in Bezug auf die Fahrzeug-Geometrie extrem asymmetrische Werte aufweisen.

"Unsere Erwartungshaltung an den diesjährigen DTM-Reifen ist hoch, und wir gehen wie auf den bisherigen Rennstrecken davon aus, dass sich die Rundenzeitenkonstanz zum Vorjahr wesentlich verbessert. Dies sollte auch einen positiven Effekt auf die Fahrzeugbalance haben, so dass wir bis zum Schluss spannenden Sport erwarten können", so Bellmann über die für die Saison 2010 leicht modifizierten Spezifikation des Dunlop SP Sport Maxx. Im vergangenen Jahr fuhr Paul di Resta (Mercedes) im Rennen die schnellste Runde. Der Schotte benötigte dabei lediglich 42,387 Sekunden für die kurze Indy-Circuit-Variante.

Fotoquelle: xpb.cc

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