Susie Stoddart hatte auf die Top 12 gehofft und wurde am Ende Zehnte

DTM 2010

— 22.09.2010

Stoddart: Das "etwas unrealistische Ziel" erreicht

Mercedes-Pilotin Susie Stoddart hatte im Rennen in Oschersleben die Top 12 angepeilt, am Ende war es sogar Rang zehn: "Das ist ein super Ergebnis für mich"

Am Sonntag nach dem Rennen in Oschersleben war Susie Stoddart in bester Laune. Die Mercedes-Schottin hatte gerade den zehnten Platz geholt. Zwar gibt es dafür nicht die erhofften Punkte, doch mehrere Faktoren sorgten dafür, dass dieses Ergebnis für Stoddart mehr als zufriedenstellend war.

Zum einen hatte das Wochenende problematisch für sie begonnen. Zum anderen zählt Oschersleben nicht gerade zu Stoddarts Lieblingsstrecken. Und sie weiß, dass auf dem Bördekurs viel Fingerspitzengefühl gefragt ist, wenn man heil bis ins Ziel kommen will. "Du bist so oft am Limit und es ist so einfach, einen Fehler zu machen", berichtet sie gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Vor allem die schnelle Kurve vier habe es in sich: "Da bist du in jeder Runde so am Limit, dass du denkst: 'Boah das war knapp'." Doch nur so kann man in Oschersleben schnell sein - man muss immer an dieses Limit gehen und immer Fehler riskieren.

Die Schottin kam fehlerfrei durch das Wochenende. Schon nach dem Qualifying, in dem sie Startplatz 14 geholt hatte, war sie zufrieden. Denn in den beiden Trainings am Freitag und am Samstagvormittag hatte sie Probleme und war nicht gerade schnell unterwegs: "Aber mein Team hat im Qualifying mit meinem Auto einen super Job gemacht. Ich war zufrieden mit dem Auto. Q2 war mein Ziel und das habe ich geschafft."

Für das Rennen nannte sie als Zielvorgabe: "Top 12 wäre schön. Denn die letzten paar Rennen waren nicht optimal. Ich denke, die Top 10 sind vielleicht etwas unrealistisch, aber Top 12 ist vielleicht möglich." Sie sollte eines Besseren belehrt werden. Denn sie schaffte doch den Sprung in die Top 10 und kam als Zehnte ins Ziel.

"Das war ein super Ergebnis für mich", bilanzierte sie deshalb strahlen. "Ich muss aber auch sagen, dass ich Glück hatte. Timo Scheider hatte einen Reifenschaden und Maro Engel eine Durchfahrtsstrafe. Sicher war das für mich ein großer Vorteil. Aber trotzdem: Es war ein guter Start, ein sehr aggressiver Start von ein paar Fahrern hinter mir. Aber trotzdem gut."

Im ersten Stint konnte Stoddart noch nicht ganz so schnell fahren, wie sie wollte: "Mit dem ersten Reifensatz hatte ich kein gutes Gefühl, aber der zweite war besser und der dritte noch besser. Deshalb muss ich meinem Team danken, sie haben das super gemacht. Oschersleben ist nicht meine Lieblingsrennstrecke und ich war 14. im Qualifying und Zehnte im Rennen. Ich kann also zufrieden sein."

Jetzt blickt die Mercedes-Pilotin nach vorn auf das nächste Rennen Mitte Oktober in Hockenheim. "Ich würde dort gern vor dem Ende der Saison Punkte holen. Ich habe noch drei Rennen, und Hockenheim ist normalerweise gut für mich", sagt sie. "Ich muss schauen, dass ich in Q2 ein gutes Qualifying schaffe. Die Top 10 oder ein paar Punkte wären super."

Fotoquelle: xpb.cc

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