Bruno Spengler und sein Mercedes zeigen der Konkurrenz momentan das Heck

DTM 2010

— 06.10.2010

Die Titelrivalen und der Endspurt

Die drei Mercedes-Fahrer Bruno Spengler, Paul di Resta und Gary Paffett nehmen Kurs auf den Titelgewinn in der DTM - Wer macht das Rennen?

Drei Rennen vor Schluss drfen sich noch drei Fahrer ernsthafte Titelchancen ausrechnen - neben Tabellenfhrer Bruno Spengler befinden sich auch noch dessen Mercedes-Markenkollegen Paul di Resta und Gary Paffett im Rennen um die Meisterehren in der DTM. Vor dem Deutschland-Finale in Hockenheim beleuchtet das Trio seine Chancen im groen Endspurt des Rennjahres 2010.

Die beste Ausgangsposition hat vor Hockenheim freilich Spengler inne, der aktuell mit 60 Punkten klar den ersten Platz einnimmt. Bei sieben Punkten Vorsprung auf di Resta und einem Polster von satten 16 Zhlern auf Paffett will sich der Kanadier aber nicht einfach nur auf das Ankommen beschrnken: "Ich gehe einfach zu den Rennen und versuche weiterhin, das Beste herauszuholen", meint Spengler.

Spengler verwaltet seinen Vorsprung

"In Oschersleben war das der zweite Platz, beim nchsten Mal ist es vielleicht Rang fnf oder der Sieg. Wer wei? Sieben Punkte sind zwar ein gewisser Abstand, aber noch sind drei Rennen zu fahren", gibt der Mercedes-Pilot zu Protokoll und fgt hinzu: "Es wird sicher interessant, aber ich denke nicht allzu viel ber den Punktestand nach. Ich werde einfach fahren und meinen Spa haben."

"Fr mich und mein Team geht es darum, den bestmglichen Job zu machen und das Auto in jedem Training mglichst gut fr das Rennen abzustimmen", erlutert Spengler. "Dann werden wir sehen. Wir versuchen, in jedem Lauf die maximalen Zhler abzugreifen und am Ende wird sich zeigen, wer dann den Titel holt", so der kanadische Rennfahrer. Der Form von di Resta ist er sich bewusst.

"Paul macht im Augenblick einen guten Job, ich mache aktuell den zweitbesten. Das ist auch nicht so schlecht", meint Spengler, will sich aber nicht auf eine Vorhersage im Titelduell einlassen: "Ich bin kein groer Fan davon, vor den Rennen Prognosen abzugeben oder Plne zu schmieden." Di Resta setzt indes auf seinen jngsten Aufwrtstrend, der ihm zuletzt zwei Rennsiege in Folge einbrachte.

Di Resta und Paffett auf der Jagd

"Es wird enger, denn es stehen noch drei Rennen aus. Drcken wir also die Daumen, dass wir den Schwung mitnehmen knnen", meint der Schotte. "Fr Bruno sind diese sieben Punkte aber ein recht ordentlicher Vorsprung. Ich konzentriere mich jedenfalls auf meinen eigenen Job und versuche, mglichst gut zu arbeiten. Wir haben es drauf, das steht fest. Wir waren schon 2008 sehr stark."

"Es wre groartig, wenn ich in diesem Jahr den Titel gewinnen knnte", erklrt di Resta, der 2011 vielleicht zum Stammfahrer in der Formel 1 aufsteigt. Zumindest als Testfahrer konnte sich dort bereits auch Paffett etablieren. Der Brite hat bei 16 Punkten Rckstand auf Tabellenfhrer Spengler ebenfalls noch Chancen. Fr Hockenheim hat sich Mercedes-Fahrer Paffett das Maximum vorgenommen.

"Ich mag Hockenheim", sagt der langjhrige McLaren-Testpilot. "Die Performance in Oschersleben war wirklich gut, nur das Qualifying war enttuschend. Wir mssen in Hockenheim sicherstellen, dass wir ein gutes Auto haben und dass wir um den Sieg kmpfen. Wir hatten zuletzt die Geschwindigkeit, um zu gewinnen, aber leider nicht den dazu passenden Startplatz", hlt Paffett abschlieend fest.

Fotoquelle: xpb.cc

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